Notfallmanagement | sicher & nachhaltig mit Controllit AG umsetzen Notfallmanagement | sicher & nachhaltig mit Controllit AG umsetzen RSS News Feed Zend_Feed_Writer 1.12.17dev (http://framework.zend.com) https://www.controll-it.de/ info@controll-it.de (info@controll-it.de) info@controll-it.de BCM Summit 2021 https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-summit-2021 https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-summit-2021 info@controll-it.de (Controllit) Controllit Wir freuen uns, mit einem Stand am BCM Summit 2021 teilzunehmen. Wir werden unsere neuste Version von [alive-IT] vorstellen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand.

Weitere Informationen zum BCM Summit finden Sie hier: BCM Summit 2021

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BCI World Virtual – 5th & 6th November 2020 https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bci-world-virtual---5th---6th-november-2020 https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bci-world-virtual---5th---6th-november-2020 info@controll-it.de (Controllit) Controllit
Die Controllit AG ist mit einem virtuellen Messestend und mit einem Vortrag vertreten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Hier finden Sie weitere Informationen: BCI World 2020]]>
Die Wirksamkeit von BCM in der aktuellen Pandemie https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/die-wirksamkeit-von-bcm-in-der-aktuellen-pandemie https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/die-wirksamkeit-von-bcm-in-der-aktuellen-pandemie info@controll-it.de (Controllit) Controllit Diese anonyme Umfrage richtete sich an alle, die sich, wenn auch nur teilweise, mit den Themen Business Continuity Management ("BCM"), Krisenmanagement (" KM") und IT Service Continuity Management ("ITSCM") im eigenen Unternehmen beschäftigen. Die Studie untersucht die Wirksamkeit von BCM in der aktuellen Pandemie, die Herausforderungen und möglichen Entwicklungspotenziale.

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BCM Summit 2020 https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-summit-2020 https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-summit-2020 info@controll-it.de (Controllit) Controllit Wir freuen uns, auch in diesem Jahr mit einem Stand am BCM Summit teilzunehmen. Wir werden am 24. – 25.09.2020 unsere neue Version 6.1 von [alive-IT] vorstellen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand.

Weitere Informationen zum BCM Summit finden Sie hier: BCM Summit 2020

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[alive-IT] Version 6.1 https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/-alive-it--version-6-1 https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/-alive-it--version-6-1 info@controll-it.de (Controllit) Controllit Features:

Anpassungen an Corporate Design
Mit Version 6.1 wird dem Kundenwunsch nach einer verstärkten Einbindung eines 
Corporate Designs Rechnung getragen. Die oberste Anwendungszeile kann nun 
angepasst werden. Es können nun

  • Hintergrundfarbe

  • Logo in der linken oberen Ecke

  • Schriftfarbe

entsprechend eigener Wünsche eingestellt werden.

Erweiterungen des BIA-Moduls
Das BIA Modul erhielt einige Detailverbesserungen

  • Die Möglichkeit zur Ergänzung von Stammdaten während der BIA (für Anwendungen, Individuelle Datenverarbeitung, Berechtigungen / Befähigungen und Dienstleister), falls diese zum Zeitpunkt des Starts der BIA noch nicht erfasst waren.

  • Die manuell ergänzten Stammdaten können nach Abschluss der Erhebung oder auch nachträglich mit den bestehenden Stammdaten in [alive-IT] abgeglichen und zusammengeführt werden.

  • Für den Austausch zwischen den Beteiligten an einem Antwortbogen der BIA wurde eine Kommentarfunktion zu jeder Seite des Bogens hinzugefügt, die sich über ein Icon in der Buttonleiste jeder Seite aufrufen lässt. Die Kommentare können layoutet werden und sind – vergleichbar einem Chat – mit farblich unterschiedlichen Benutzer-IDs gekennzeichnet.

  • Für die Berechnung von MTPD und RTO steht nun ein weiteres Berechnungsverfahren zur Verfügung. Neben dem gewichteten arithmetischen Mittel kann nun ein Maximalwert-Prinzip ausgewählt werden.

Erweitertes Reporting mit SQL-Schnittstelle für die Anbindung beliebiger 
Reporting-Lösungen​

Ebenfalls auf Kundenwunsch wurde eine SQL-Schnittstelle integriert, die einfache Abfragen aus beliebigen Berichtssystemen (Excel, Crystal Reports etc.) zulässt, die eine Auswertung von Datenbankschnittstellen unterstützen. Damit können nun beliebig komplexe und eigenständig layoutete Berichte erstellt werden. Aus Sicherheitsgründen ist diese Datenbankschnittstelle mit einem Authentifizierungsverfahren verbunden, das in das Benutzermanagement von [alive-IT] integriert ist, so dass die in [alive-IT] definierten Berechtigungen auch für diese Art des Zugriffs voll wirksam sind. 

Außerdem bieten wir kostenfrei sowohl einen ODBC als auch einen JDBC-Treiber an, die häufig benötigt werden. Die über diese Berichtsschnittstelle zugreifenden Benutzer werden ebenfalls als Concurrend User gewertet, so dass bei intensiver Nutzung ggf. das Lizenzvolumen angepasst werden muss.

Optionale Verwendung von Grafiken für Recovery-Prozesse im Handbuchmodul​
Für die Generierung von Handbüchern kann nun jeweils entschieden werden, ob die Grafiken von Recovery-Prozessen vollständig, nur einmalig für die oberste Ebene des Prozesses oder gar nicht erscheinen sollen.

Diese Einstellung kann einerseits in den Stammdaten jedes Handbuchs festgelegt werden oder in einem Dialog vor dem Generierungsprozess ad hoc bestimmt werden. In dem Dialog für die Ad-Hoc-Einstellungen einer Generierung können außerdem Dateiformat und Layout-Vorlage bestimmt werden.

Anbindung weiterer Alarmierungssysteme​
Nach der Schnittstelle zu Fact24 werden nun auch Datenexporte nach

  • Everbridge (Everbridge, Inc., USA)

  • Serinus (Serinus GmbH, Hagen, Deutschland)

möglich.

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KURS - Österreichs größter Bankenkongress - Wir sind dabei https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/kurs----osterreichs-gr-osster-bankenkongress---wir-sind-dabei https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/kurs----osterreichs-gr-osster-bankenkongress---wir-sind-dabei info@controll-it.de (Controllit) Controllit Besuchen Sie die Fachkonferenz IT in Banken und setzen Sie sich mit folgenden Schwerpunkten auseinander:  
 
Das schlagende Herz der Bank zwischen Regulatorik, Audit und Innovation!

  • Zusammenspiel zwischen der IKT-Richtline, ZaDiG 2018 und NISG

  • Nachschärfungen der Outsourcing-Guideline - wesentliche & neue Anforderungen an die Kreditinstitute

  • Strong Customer Authentication – Aufsichtsrechtlich Update zur SCA und Umsetzung in der Bankenpraxis

  • Agile Softwareentwicklung im Spannungsfeld von regulatorischen Vorgaben – Herausforderungen, Problemfelder & Lösungsansätze

  • IT Audit – Up to date mit den neuen Anforderungen für die Business Continuity

  • FMA und OeNB Update zu Outsourcing, IKT & IT-Security!

 
Die KURS bietet seit mittlerweile 15 Jahren die optimale Bühne, um über die größten Hürden und disruptiven Entwicklungen im Bankensektor zu informieren.
 
Die Geschichte der KURS ist eine Erfolgsgeschichte und Sie haben sie geschrieben. Fügen Sie mit uns 2020 ein weiteres, glänzendes Kapitel hinzu.
 
Die Details zur Veranstaltung finden Sie unter www.imh.at/kurs

Frau Mally informiert Sie gerne über einen exklusiven 20% Rabatt auf die Teilnahmegebühren.

Melden Sie sich gerne bei Frau Eileen Mally (emally[at]controll-it.de) um den Rabattvorteil zu nutzen.
 

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Whitepaper Krisenmanagement https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/whitepaper https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/whitepaper info@controll-it.de (Controllit) Controllit Ein systematisch aufgebautes Krisenmanagement hilft, auf jede Art von Störung angemessen zu reagieren. Die Ursachen der Krise sind dafür nachranging. Es zählt, die Situation in den Griff zu bekommen und zu beherrschen. Dabei ist es ein wesentlicher Unterschied, ob die Reaktion strukturiert und systematisch erfolgt oder „aus dem Bauch heraus“.

In diesem Whitepaper geben wir eine kurze Übersicht über die wesentlichen Merkmale und Prinzipien eines erfolgreich wirkenden Krisenmanagement Systems.


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Whitepaper COVID-19-Pandemie https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/whitepaper-covid-19-pandemie https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/whitepaper-covid-19-pandemie info@controll-it.de (Controllit) Controllit Unser Whitepaper "COVID-19-Pandemie: Rückkehr zur neuen Normalität" beschreibt die Maßnahmen, die Sie bei der Rückkehr in den Normalbetrieb berücksichtigen sollten.


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Mit Plan und Test durch die Krise https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/mit-plan-und-test-durch-die-krise https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/mit-plan-und-test-durch-die-krise info@controll-it.de (Controllit) Controllit Die Redaktion von Security-Insider hat einen Fachartikel von unserem Senior Consultant Sven Philipp Dahlen veröffentlicht.

Hier geht es zum Fachartikel: Mit Plan und Test durch die Krise

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Kleines Land, großer Zusammenhalt https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/kleines-land--grosser-zusammenhalt https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/kleines-land--grosser-zusammenhalt info@controll-it.de (Controllit) Controllit An dieser Stelle werden die Blog-Beiträge von Birthe Christiansen von der BCM Academy GmbH, unserem Tochterunternehmen, veröffentlichen. 

Wie das Corona Krisenmanagement in Luxemburg funktioniert, dass auch ein kleines Land groß im Umgang mit Krisen sein kann und welche Erkenntnisse aus der Krisenstabsarbeit er gezogen hat, hat mir Christian Herber in einem Interview verraten.




Dieses Interview haben wir mit einem Telefonkonferenz-Tool durchgeführt.

Birthe: "Christian, was genau ist Dein Job? Was sind Deine Aufgaben?"

Christian: "Ich arbeite im IT-Bereich der luxemburgischen Niederlassung einer Bank mit Hauptsitz in Deutschland. Ich habe mehrere Aufgaben und bekleide 3 Rollen.

Zum einen leite ich das Team „IT Application Services”, hier geht es um die Anwendungen- und Schnittstellenbetreuung für die luxemburgischen Entitäten unserer Bank. Diese Aufgabe nimmt ca. 60 % der Zeit im Normalbetrieb ein. Weiterhin bin ich der Information Security Officer mit 30 % der Zeit und letztlich bin ich auch BC-Manager sowie Koordinator des lokalen Krisenstabs. Im Normalbetrieb nimmt diese Aufgabe 10 % meiner Arbeitszeit ein.

Gerade im BCM-Umfeld arbeiten wir schon seit einigen Jahren nach dem BCM Lifecycle in Anlehnung an den ISO 22301 Standard. Daher werden die Aufgaben mittlerweile routiniert durchgeführt, zusätzlich gibt es auch immer ruhigere Phasen im Jahr, in denen keine direkten Aktivitäten gefordert sind.

Seit der Corona-Krise verteilt sich die Arbeit komplett anders: Ich wende 10 % für meine Aufgaben als Teamleiter auf, das Thema Information Security betreue ich mit 20 % und alles rund um BCM – vor allem meine Rolle als Koordinator und Moderator im Krisenstab – nimmt derzeit 70 % der Zeit in Anspruch."

Birthe: "Wie lange beschäftigst Du Dich schon mit Krisenmanagement und BCM?"

Christian: "Mit dem Themenfeld BCM beschäftige ich mich seit 2005. Damals war ich noch bei einem anderen Finanzinstitut und es war dort eher ein ITSCM-System. Seit 2009 bin ich BC Manager bei unserer Bank in Luxemburg, und habe damit auch die Prozesse der Fachbereiche im Blick.

Das Thema Krisenmanagement gab es schon länger in der Bank - von 2015 an haben wir unser Krisenmanagement-System formalisiert und professionalisiert. Zuvor lagen die Schwerpunkte eher auf den Themen Alarmierung und Aktivierung von Notfallplänen im Not- beziehungsweise Krisenfall. Nach meiner Ausbildung bei Euch in der BCM Academy habe ich aber gelernt, dass es noch viele weitere Themenfelder gibt, bei denen wir noch Verbesserungspotential hatten. So zum Beispiel die komplette Aufbau-Organisation – auch in Verbindung mit BCM und ITSCM, Definition der Rollen und die Besetzung derer, die Krisenkommunikation sowie auch vermeintlich „nebensächliche“ Themen wie Arbeitsmaterialien und Protokollierung."

Birthe: "Was sind Deine Erkenntnisse aus dem „Live-Betrieb“ des Krisenstabes und der Krisenorganisation?"​

Christian: "Grundsätzlich profitieren wir seit Beginn der Krise enorm davon, dass wir uns in den letzten Jahren intensiver mit dem Krisenmanagement auseinandergesetzt haben und sind froh, die Prozesse nicht nur dokumentiert, sondern auch ausreichend geübt, „gelebt“ und optimiert zu haben!
 

"Logbuch führen macht man nicht einfach so nebenbei..."

In Bezug auf die Rollen wusste ich, welche man „standardmäßig“ im Krisenstab vorsehen sollte. Bei einigen dachte ich jedoch, dass wir diese nicht benötigen. Zum einen aufgrund unser Unternehmensgröße am Standort Luxemburg, zum anderen haben wir dort eine überschaubare und dynamische Krisenorganisation. Mittlerweile haben wir aber festgestellt, dass die „Standardrollen“ durchaus Sinn machen – so zum Beispiel den Logbuchführer als eigene Rolle oder auch jemanden, der sich schwerpunktmäßig mit Kommunikation beschäftigt. Wer einmal aktiv über mehrere Tage im Krisenstab mitgearbeitet hat, wird schnell feststellen, dass solche Aufgaben nicht „nebenbei“ mit erledigt werden können.


Bildquelle: Lizenzfreies Bild, WIX​

Das Logbuch ist für uns überhaupt sehr wertvoll – wir nutzen es, um täglich zu überprüfen, welche vom Krisenstab beauftragten Maßnahmen noch offen sind oder wie der Status zu gewissen Entscheidungen aussieht. Weiterhin nutzen wir es als Instrument für unsere „Lessons Learned“ und würden es auch nutzen, um der Bankenaufsicht oder der internen Revision einen Nachweis über unsere Krisenstabsarbeit, insbesondere über getroffene Beschlüsse, liefern zu können. Und dann soll es ja auch irgendwann einen „Weg zurück“ geben; hier möchten wir das Logbuch nutzen um bestimmte Schritte, die für die geänderten Arbeitsbedingungen erforderlich waren, wieder geordnet zurück zu nehmen.
 

"Formalisierungen sind nicht immer und überall auf Begeisterung gestoßen, bieten aber in der Krise einen Mehrwert!"

2015 / 2016 nach meiner Ausbildung bei Euch haben wir vieles umsetzen können und auch viele formalisierte Schritte durchgeführt: Dokumente geschrieben wie ein Krisenstabs-Handbuch, einen Krisenreaktionsplan, Krisenkommunikationsplan wie auch Checklisten ausgearbeitet. Das ist nicht immer und überall auf Begeisterung gestoßen – jetzt aber in dieser Situation bieten auch genau solche Formalisierungen einen absoluten Mehrwert!"​

Birthe: "Wie arbeitet Ihr in der Krisenorganisation miteinander in dieser Situation?"​

Christian: "Zunächst einmal arbeiten wir über ein Telefon--/Videokonferenz-Tool, über das wir anfangs täglich und mittlerweile 3 mal wöchentlich zusammenkommen. Hiermit sind wir sehr zufrieden. Es hilft enorm, dass man sich sehen kann.

Ein weiteres Kommunikationsmittel, welches in unserer Krisenstabsarbeit sehr hilfreich ist, ist unser Messenger-Dienst. Dieser sollte aber gezielt und sparsam eingesetzt werden. So berufen wir beispielsweise auch kurzfristig und außerplanmäßig eine Telko oder Videokonferenz ein.
 

"Hilfreich sind fixe Termine und festgelegte Tagesordnungspunkte - so entsteht Routine!"

Ansonsten nutzen wir – wie beschrieben – das Logbuch, um die Maßnahmen zu verfolgen oder zu korrigieren.

Sehr hilfreich finde ich, dass wir fixe Termine für Meetings gesetzt haben und auch nach einer festgelegten Tagesordnung vorgehen. So vermeiden wir, dass man sich in Themen verliert oder andere wichtige Punkte vielleicht übersehen werden.

Uns ist auch das Thema „Kommunikation“ sehr wichtig – so gibt es ein wöchentliches Update für unsere Mitarbeiter über aktuelle Themen, was der Krisenstab tut, wie es weiter geht etc. Auch die externe Kommunikation zum Bankenverband oder der Aufsicht war uns von Anfang an wichtig – auch hier gibt es wöchentliche Updates zum Status aus unserer Bank.

Und last but not least ist die regelmäßige Abstimmung mit dem Krisenstab unseres Head Offices natürlich unabdingbar, um lokale und konzernweite Maßnahmen „align“ zu halten."

Birthe: "Welche Vorgaben oder Empfehlungen gab es von der luxemburgischen Bankenaufsicht für Euch?"

Christian: "Wir haben verschiedene Quellen für Vorgaben und Empfehlungen – so gibt es natürlich die staatlichen Empfehlungen und Entscheidungen, aber auch die der Bankenaufsicht als auch die des Bankenverbandes (ABBL = Association des Banques et Banquiers, Luxembourg).

Letztere ist schon früh mit Guidelines auf die Banken zugekommen. Die ersten Empfehlungen waren, dass jede Bank einen Review der BC-Pläne durchführen soll, um vorbereitet zu sein.

Weiterhin wurden Empfehlungen zu präventiven Maßnahmen ausgesprochen, hier zum Beispiel alles rund um die Hände-, Hust- und Nies-Hygiene. Wir haben hier auch sehr früh Flyer und Handouts der luxemburgischen Gesundheitsbehörden sowie die des Robert Koch Institutes kombiniert und unsere Mitarbeiter auf verschiedenen Informationskanälen (Mail, Intranet, Aushänge) frühzeitig informiert.
 

"Cloud- und Remote-Lösungen vor Corona? Nahezu undenkbar!"

Es wurde weiterhin früh empfohlen, Desinfektionsmittel bereit zu halten, das Remote-Arbeiten zu erweitern und die Arbeitszeiten zu flexibilisieren.

Bildquelle: Lizenzfreies Bild, WIX

Banken in Luxemburg waren vor Corona stark reglementiert in Bezug auf Cloud- und Remote-Lösungen. Die Luxemburger Bankenaufsicht (CSSF = Commision de Surveillance du Secteur Financier) war hier sehr restriktiv – nur durch explizite Genehmigung und unter strengsten Kontrollen und Vorgaben waren solche Lösungen überhaupt umsetzbar. So war es für uns überraschend, dass schon Anfang März eine Lockerung dieser Vorgaben – sprich: vorübergehender Wegfall der Genehmigungspflicht für die Dauer der Corona Krise kam. Weiterhin gab es Empfehlungen, die Mitarbeiter nach Möglichkeit ins Homeoffice zu verlegen.

Seit Mitte März müssen wöchentliche Reports über Ausfälle (Personal, operativ oder Dienstleister), finanzielle Schäden oder sonstige Probleme an die Aufsicht gemeldet werden. Das machen wir sehr gerne, weil wir auch wirklich stolz darauf sind, so gut dazustehen!"


Birthe: "Wie gut konntet Ihr die Empfehlungen und Vorgaben umsetzen?"

Christian: "Viele Punkte haben wir schon selbst rechtzeitig vorgedacht. So habe ich unseren Vorstand in Luxemburg schon im Februar kontaktiert, und die Empfehlung ausgesprochen, einen Arbeitskreis zu gründen. Ich habe die Vorstände zu einem Vorgespräch mit Maßnahmenvorschlägen etc. eingeladen. Seit Mitte Februar haben wir dann wöchentliche, später tägliche Meetings durchgeführt.

In Bezug auf Desinfektionsmittel hatten glücklicherweise keine Probleme, das Head Office hatte hier schon vorgesorgt und konnte uns ebenfalls „beliefern“. Unser Facility Management hat dann sehr schnell an jedem Etageneingang einen Spender bereitgestellt.

Nach den zunächst losen Empfehlungen haben wir schon nach den Lockerungen zu Remote- und Cloud-Lösungen begonnen, uns auf mehr Homeoffice vorzubereiten. Glücklicherweise folgte unser Vorstand sehr schnell unserer Empfehlung zur Beschaffung von Notebooks für alle Mitarbeitern, sodass diese noch rechtzeitig geliefert werden konnten: Denn am 22.03. kam von der Aufsicht auch die dringende Empfehlung, die Organisation so anzupassen, dass möglichst alle Mitarbeiter aus dem Homeoffice arbeiten – da waren wir quasi schon „fertig“ mit der Umsetzung."


Birthe: "Gab es Ad-Hoc-Aufgaben, die Ihr erfüllen musstet und mit denen Ihr so nicht gerechnet habt?"

Christian: "Beim Einrichten der Homeoffice-Arbeitsplätze – bis auf wenige Ausnahmen in der IT war das für uns aus besagten Gründen nie ein Thema. So hatten wir in der Tat Aufgaben, mit denen wir so nicht gerechnet hatten: Ad-Hoc-Besorgung von Hardware, Anpassung der Infrastruktur, Einrichtung von Notebooks.
 

"Auch der Vorstand hat mitgeholfen, die Notebooks auszuliefern!"

Am Wochenende von KW 12 wollten wir alle Notebooks fertig haben. Sonntagabends, nach erfolgreicher Einrichtung aller Geräte, Durchführung von Security Checks und Erstellung von Kurz-Dokumentationen und Kennwortbriefen ging es los. Wir haben den Mitarbeitern Ihre Homeoffice-Ausstattung nach Hause gebracht. Auch unser Vorstand hat hier mitgeholfen und Notebooks ausgeliefert! So waren wir bereits am Montag, den 23.03. mit 92 % der Mitarbeiter im Homeoffice – exakt einen Tag, nachdem die Aufsicht dringend empfohlen hat, das umzusetzen. Hier waren wir definitiv „vor der Lage“!

Auch besonders war ein sogenanntes „Ad-Hoc BIA-Update“, welches wir Anfang März durchführen sollten. Unsere letzte BIA lag noch nicht so lange zurück, der Bericht war von November 2019. Ich sollte prüfen, ob alles noch so passt und vor allem nachfragen, wer namentlich wie zeitkritisch ist. Diese Information sollte zur Ausarbeitung eines Split Office Konzeptes sowie für die Priorisierung der Mitarbeiter bei der Ausstattung mit Home Office Equipment genutzt werden.

Weiterhin mussten wir einen Pandemie-Maßnahmenplan mit verschiedenen Konzepten ausarbeiten, wie wir Mitarbeiter räumlich trennen können: Über Etagen-Verteilung, Home-Office, Flexibilisierung der Arbeitszeiten, Entsenden von Mitarbeitern zu Notfallarbeitsplätzen etc.
 

"Beim Aktivieren der Notfallarbeitsplätze gab es eine Überraschung..."

Ach – beim Aktivieren der Notfallarbeitsplätze gab es auch eine Überraschung: Hier haben wir Dienstleistungsverträge abgeschlossen – leider aber lediglich für den Fall, dass das Gebäude nicht mehr zur Verfügung steht. Somit hat der Dienstleister sich hier quer gestellt – unser Gebäude war ja faktisch nicht ausgefallen. Mit Kulanz brauchten wir nicht zu rechnen – es kamen so viele andere Anfragen, dass keine Flächen frei waren. Außerdem hatten wir „nur“ einen Gold-Vertrag und wurden somit „nicht priorisiert“ behandelt. Hierzu besteht nach Ende der Krise ein gewisser Diskussionsbedarf mit dem Dienstleister – um es mal diplomatisch auszudrücken. Wie sich im Austausch mit anderen luxemburgischen Banken herausstellte, standen wir mit dieser Erfahrung nicht allein da.

Vor der Homeoffice-Lösung gab es noch die Meldung, dass die Grenze zwischen Deutschland und Luxemburg geschlossen wird – und das auch relativ zügig. Die meisten von uns pendeln täglich – so mussten wir uns recht schnell darum kümmern, diese Mitarbeiter mit Passierscheinen zu versorgen.
 

"Familienurlaub vom Staat - ohne Genehmigung und bis auf Weiteres!"

Eine weitere Lösung des Staates hat noch für die ein oder andere Problematik geführt – es wurde spontan ein „Familienurlaub“ eingeführt. Den kann jeder luxemburgische Arbeitnehmer nehmen, der von Schließungen von Schulen und Kindertagesstätten betroffen ist. Dieser Urlaub muss nicht vom Arbeitgeber genehmigt werden und ist „bis auf Weiteres“ einlösbar. Glücklicherweise sind die berechtigten Kolleginnen und Kollegen hier wirklich loyal und flexibel und haben signalisiert, verfügbar zu sein, wenn es erforderlich ist.

Weiterhin hat unser stets zuverlässiges Telefonkonferenz-Tool bei einem namhaften Anbieter ab Mitte März scheinbar aufgrund von Überlastung alle Viere von sich gestreckt … Einwahlen waren nur noch nach mehrfachen Versuchen möglich, die Verbindungen waren extrem schlecht. Wir sind dann kurzerhand auf ein anderes Telefonkonferenz-Tool umgestiegen – jetzt läuft das reibungslos.

Zur Ermittlung eines noch funktionsfähigen Tools war übrigens der informale Austausch mit BCM-Arbeitskreisen und mit Euch sehr hilfreich."
 

"Ganz ehrlich ... wer konnte sich auf konkret solches Szenario vorbereiten?!"

Birthe: "Wie gut wart Ihr auf eine solche Krise vorbereitet?"​

Christian: "Ganz ehrlich – ich frage mich, wer konkret auf ein SOLCHES Szenario vorbereitet sein konnte… Ein konkreter Pandemieplan lag so nicht vor. 6-Stufen-Pläne, wie die WHO sie seit der SARS Pandemie empfiehlt, sind im Grunde nur ein theoretisches Gedankenspiel.

Aber wie heißt es so schön, was immer BCM oder ITSCM nicht abdeckt, muss durch ein Krisenmanagement kreativ und reaktiv abgebildet werden. Und hier waren wir wirklich super vorbereitet. All die Vorarbeit und die Übungen machen sich jetzt bezahlt – der Vorstand und die restliche Krisenorganisation sind hier dankbar für die solide Vorarbeit. Das Kennenlernen, Ausarbeiten und die Nutzung der Methodiken in ruhigen Zeiten spielt uns jetzt in die Karten."

Birthe: "Wie erlebst Du persönlich den Umgang mit der Corona-Krise durch das Land Luxemburg?"

Christian: "Ich bin ja ein sogenannter „Grenzgänger“ mit deutschem Wohnsitz und somit kein Bürger von Luxemburg. Dennoch erlebe ich natürlich hautnah mit, wie die Regierung in Luxemburg mit den Themen umgeht.​

Bildquelle: Lizenzfreies Bild, WIX

Wir haben hier zum Beispiel schon länger eine Maskenpflicht für den öffentlichen Nahverkehr und überall da, wo der Mindestabstand von 2 Metern (ist in Luxemburg tatsächlich ein halber Meter mehr) nicht einzuhalten ist. Es wird aber nicht nur eine „Pflicht“ ausgerufen, sondern es werden auch – nach und nach – jedem Bürger 5 Masken kostenfrei zur Verfügung gestellt.

So gab es am vorletzten Freitag bis Sonntag eine Verteilaktion für Bau- und Handwerksbetriebe, die sich auf einem Flughafenparkplatz an drei Tagen nach Alphabet sortiert ihre Masken für ihre Mitarbeiter abholen konnten. Diesen Pragmatismus schätze ich sehr!
 

"Der Staat Luxemburg hat das Thema von Anfang an sehr ernst genommen und das auch gezeigt. Keine widersprüchlichen Infos - alle ziehen an einem Strang!"

Was mir auch gut gefällt ist, dass der Staat Luxemburg von Beginn an das Thema sehr ernst genommen hat und das auch gezeigt hat. Zu den rund 600.000 Einwohnern in Luxemburg kommen an einem normalen Arbeitstag fast 200.000 Menschen dazu – schlichtweg durch Grenzgänger aus Belgien, Frankreich und Deutschland. Mit dieser besonderen Situation hat man hat früh erkannt, dass gezielte Maßnahmen getroffen werden müssen, um die Einwohner, Grenzgänger und die Wirtschaft gut zu schützen.

Es wird regelmäßig und gut kommuniziert, die Regierung trifft sich regelmäßig und hat eine gute und übersichtliche Webseite (www.covid19.lu) rausgebracht. Hier finden ALLE ihre relevanten und wichtigen Infos: Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Bürger, Grenzgänger, Eltern etc.- und das stets tagesaktuell und in vier Sprachen, einfach vorbildlich!

Es gibt keine widersprüchlichen Informationen und unterschiedliche Herangehensweisen – alle ziehen hier an einem Strang!"
 

"Man tut gut daran, sich im Vorfeld mit kritischen Prozessen und dem Krisenmanagement zu beschäftigen."

Birthe: "Was ist Dein Fazit? Was wird sich - Post-Corona - für uns alle ändern? Gab es auch etwas Gutes, was die Krise gebracht hat?"

Christian: "Nach Corona, oder besser gesagt nach der Rückkehr in den „Normalbetrieb“ wird sich in der Tat einiges ändern – und zwar viel Positives: Wenn Jens Spahn schon öffentlich sagt, dass Notfallpläne mehr getestet werden müssen, sagt das schon einiges aus! Ich bin mir sicher, dass nun viel mehr Menschen eine Verknüpfung mit dem Begriff „Business Continuity Management“ haben, es bekommt nun endlich einen anderen Stellenwert! Viele werden jetzt verstehen, dass BCM nicht gleich Krisenmanagement ist und dass man gut daran tut, im Vorfeld seine kritischen Prozesse und Ressourcen zu kennen (Stichwort BIA) und Strategien und Pläne zu entwickeln, wie man bei einem Ausfall seinen Geschäftsbetrieb weiterführen kann.

Auch in Bezug auf Kommunikationsmittel und Homeoffice wird sich einiges ändern – für viele waren Videokonferenzen oder Homeoffice vor Corona kein Thema, es gab keinen Anlass. Die Corona Krise war hier ein wichtiger Trigger, jetzt ist es für viele fast schon Alltag geworden. Ich denke, dass viele die Vorzüge erkennen und sicher ein Teil der Mitarbeiter im bestimmten Umfang auch in Zukunft mehr oder öfter von zu Hause arbeiten kann. Wenn man plötzlich feststellt, dass es auch ohne tägliche stundenlange und manchmal nervenzehrende Anfahrten zum Arbeitsplatz geht und dass die Arbeit im Homeoffice genau so effizient - ja manchmal sogar effizienter – sein kann wie im gemeinsamen Großraumbüro der Bank, dann liegen solche Gedanken nahe. Die Ausweitung der Home Office-Arbeit unter Nutzung moderner Kommunikationsmittel wie Videokonferenz, Messenger, Online Colaboration / Screen Sharing bekommt nun starken Aufwind.
 

"Ich schätze den regelmäßigen Austausch mit den BCM-Arbeitskreisen! Wir können auch während der Krise aus kleinen Fehlern anderer lernen und positive Erfahrungen teilen."

Das wiederum wird sich auch positiv auf die Umwelt auswirken, wenn deutlich weniger Fahrzeuge im Berufsverkehr unterwegs sind und auch auf die so oft zitierte „Work-Life-Balance“. Statt mit Arbeitswegen die Umwelt zu belasten, hat man jetzt mehr Zeit fürs Joggen am Morgen und man verbringt mehr Zeit mit der Familie. Ein Win-Win-Verhältnis für Unternehmen und Mitarbeiter.

Mein BCM-Netzwerk hat sich ebenfalls gestärkt – ich schätze den mittlerweile sehr regelmäßigen Austausch in den deutschen und luxemburgischen BCM-Arbeitskreisen und finde das sehr wertvoll! Wir tauschen Tipps und Erfahrungen aus – so kann man auch während einer Krise aus kleinen Fehlern anderer lernen oder positive Erfahrungen mit anderen teilen."

Birthe: "Christian, ganz herzlichen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast. Kann man Dich zwecks Austausch oder weiteren Fragen erreichen?"​

Christian: "Gerne! Am besten per Mail unter christian@herber.com"

#bcmacademyhh #planb #goforresilience #einstückschlaueralsdieanderen
 

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BCM - was es NICHT ist... https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/bcm---was-es-nicht-ist--- https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/bcm---was-es-nicht-ist--- info@controll-it.de (Controllit) Controllit Blog-Beiträge von Birthe Christiansen von der BCM Academy GmbH, unserem Tochterunternehmen, veröffentlichen. 

Früher dachte ich mal, BCM steht für „Birthe contra Management“ … Aber Ansichten und Auffassungen kann man ja diskutieren! Diese kleine Negativ-Liste beschreibt, was BCM nicht ist und somit auch irgendwie, was es ist. Vielleicht haben Sie ja noch eine Ergänzung aus eigenen Erfahrungen?





Bildquelle: Unsplash, lizenzfreies Bild
 

Keine Störungen, keine Katastrophen

Jedes Unternehmen, welches nach Widerstandsfähigkeit – Resilienz – strebt, kommt an bestimmten Prozessen schwer vorbei. Jeder dieser Prozesse hat so seinen „Tanzbereich“.

Der des BCM sind kritische Vorfälle oder oft auch „Notfälle“ genannt – also „Events“, die eine längere Unterbrechung der zeitkritischen Prozesse zur Folge haben. Das bedeutet, ein BCM-System ist weder für kleinere Störungen zuständig (das macht das Incident-Management) noch für das andere Extrem, die Katastrophen, gedacht. Hier sind sich Unternehmen auch oft einig: In Katastrophen sind die Handlungsspielräume von Unternehmen so stark eingeschränkt, dass man kaum noch agieren kann.

Gerade jetzt in Corona-Zeiten sehr wichtig: Hat der BC-Manager das Thema „BCM“ verstanden, hat er natürlich KEINEN Plan für ALLE Prozesse im Unternehmen anfertigen lassen, sondern nur welche für die zeitkritischen Prozesse. Es gibt dann KEIN Budget für „Homeoffice für ALLE Mitarbeiter“, sondern nur das für die Mitarbeiter, die in zeitkritischen Prozessen arbeiten. Und ehrlich gesagt hatten die BC-Manager es hier schon oft schwer, das Budget locker zu machen…

Kein "Kleinklein"

Ein BC-Manager beschäftigt sich aus Effizienzgründen mit den sogenannten „Worst-Case-Szenarien“ und somit dem Ausfall der wichtigsten Ressourcen, die wir - zumeist - in einem Unternehmen haben:

  • Ausfall von Gebäuden

  • Ausfall von Personal

  • Ausfall von IT / Infrastruktur

  • Ausfall von Dienstleistern / Zulieferern

  • Ausfall von Produktionsanlagen

Er lässt keine Pläne für einzelne Gründe für Ausfälle der Ressourcen schreiben. So gibt es je einen Plan für die oben genannten Szenarien. Zum Beispiel den für den Ausfall von Gebäuden. Eine Abteilung mit einem zeitkritischen Prozess beschreibt, wie sie mit dem Ausfall umgehen möchte und was ihr „Plan B“ ist – zum Beispiel remote arbeiten wie im „Homeoffice“.

"Fachbereiche haben meistens noch andere Dinge zu tun..."

Eine solche Abteilung schreibt nicht einzelne Pläne für Unterszenarien wie: „Gebäudeausfall, weil es gebrannt hat“, „Gebäudeausfall, weil das Gebäude gesperrt wurde“, „Gebäudeausfall, weil das Hochwasser im Foyer steht“, „Gebäudeausfall, weil ein Virus grassiert und wir daher besser alle von zu Hause aus arbeiten“ …

Fachbereiche haben meistens noch andere Dinge zu tun, außer Pläne für alle Eventualitäten zu schreiben.

Kein Krisenmanagement

Ein BC-Manager ist nicht für das Krisenmanagement da – er ist dafür da, für bestimmte Szenarien clevere und effektive Pläne für die operativen Fachbereiche vorzuhalten.

Dass das Krisenmanagement – also die strategische Leitung in Krisensituationen – bei Krisen mit BCM-Bezug dann auf die Pläne zugreift ist nicht nur gewollt, sondern Sinn der Sache. So muss sich der Krisenstab keine Gedanken mehr über operative Schritte machen und kann die Zeit für strategische Vorgehensweisen nutzen.

Übrigens: Im Krisenstab machen Szenario-Checklisten (meinetwegen auch „Szenario-Pläne“) für „Brand“, „Überschwemmung“, „Räumung“ durchaus Sinn!

Mehr dazu kann man auch in meinem Blogbeitrag „BCM, Krisenmanagement & Corona“ (Lesedauer: 4 Minuten) lesen.

Kein Risikomanagement

Auf der To-Do-Liste eines BC-Managers, die er sich auf Basis des Lifecycles erstellt, steht auch das Thema „Bedrohungsanalyse“. Das bedeutet jedoch nicht, dass er das Risikomanagement ersetzen oder den Ereignissen Wahrscheinlichkeiten zuzuordnen soll. Es geht nicht darum, jedes denkbare Risiko zu identifizieren, zu bewerten und zu melden und dann dazu Beseitigungsvorschläge auszuarbeiten.

Der BC-Manager muss passende und sinnvolle Lösungen auswählen und nicht Wahrscheinlichkeiten errechnen...

Er sollte lediglich um die Risiken an Standorten wissen, um später auch die passenden und sinnvollen Lösungsideen zur Absicherung auszuwählen. Wie „wahrscheinlich“ der Eintritt eines Events rein quantitativ ist, interessiert den BC-Manager eher nicht. Er plant sowieso für die Szenarien, die eher unwahrscheinlich sind aber beim Eintreten einen großen Schaden verursachen – zum Beispiel den Verlust eines Gebäudes und andere (siehe oben).

Nichtsdestotrotz sollte ein BC-Manager eventuell gefundene und sonst nicht vermerkte Risiken unbedingt melden!

Anders sieht es aus, wenn es kein etabliertes Risikomanagement gibt. Dann kommt der BC-Manager nicht umhin, sich mit einer High-Level-Analyse dem Themenbereich „Risikomanagement“ zu nähern.

Kein Projekt … es hört nie auf

Ein BCM-System befasst sich mit einem gesamten Unternehmen, sogar darüber hinaus noch mit Zulieferern und Dienstleistern. Es soll schlichtweg sicherstellen, dass wir trotz einer längeren Unterbrechung mit den kritischsten Prozessen verfügbar sind!

"Bitte so klein wie möglich, bitte nur das Nötigste..."

Oft entsteht beim Top-Management der Eindruck, man macht sich einmal die Arbeit, schreibt einen „Notfallplan“, steckt diesen in einen dicken roten Ordner mit einem angestaubten Titel „Notfallhandbuch“ und stellt sich diesen in den Schrank. Na gut, in zwei Schränke. Aber dann ist auch gut … Mehr muss nicht. Bitte so klein wie möglich. Bitte nur das Nötigste.

Nein, sorry - so ist es leider nicht, so geht es leider nicht.

Prozesse und Geschäftsmodelle wandeln sich - es gibt kein "fertig"...

Wir leben in einer Zeit, in der Prozesse oder Geschäftsmodelle sich wandeln und ändern, Menschen kommen und gehen, neue Produkte kommen dazu oder „Ladenhüter“ werden abgeschafft, es wird outgesourct, dann wieder ingesourct.

Das führt dazu, dass wir das implementierte BCM-System regelmäßig überprüfen und den geänderten Bedingungen anpassen. Vorausgesetzt, man möchte, dass es im Falle eines Falles auch wirklich zuverlässig funktioniert und nicht nur ein Papiertiger ist. Dann sollte man das neugeborene BCM-System nach dem Projekt der Implementierung in den Prozess der Regelmäßigkeit überführen.

Keine Raketenwissenschaft

Sicher, man kann einfache Dinge fürchterlich verkomplizieren. Man kann sicher tolle Formeln und Funktionen erfinden und dicke Bücher über alles Mögliche schreiben, auch über BCM. Aber letztlich ist und bleibt es wie es ist: Keine Raketenwissenschaft.

BCM ist ein bisschen wie Buttercrèmetorte...

BCM ist komplex (ein bisschen wie Buttercrème-Torte) aber sicher nicht kompliziert. Es ist ein Management-Prozess zum „Anfassen“, er soll funktionieren und einen Mehrwert schaffen. Ich würde nicht so weit gehen, Kurse anzubieten, die in - sagen wir mal - 3 Tagen gleich alle Themen (BCM, ITSCM und Krisenmanagement) durchgehen und versprechen, dass man’s dann kann – und zwar alles, aber es braucht auch keinen eigenen 7-Semestrigen Studiengang.

Ach so, eins braucht man auch noch: Begeisterung für das Thema, Geduld und ein dickes Fell.

#bcmisnorocketscience #bcmacademyhh #goforresilience #planb #bcmistwiebuttercremetorte #keepitsimple

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Der Revisor geht immer alleine in die Mittagspause https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/der-revisor-geht-immer-alleine-in-die-mittagspause https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/der-revisor-geht-immer-alleine-in-die-mittagspause info@controll-it.de (Controllit) Controllit Blog-Beiträge von Birthe Christiansen von der BCM Academy GmbH, unserem Tochterunternehmen, veröffentlichen. 

Ist Euch das auch schon mal aufgefallen? Wie sich die Gesichter verändern, wenn jemand sagt, dass er in der Internen Revision arbeitet? Oder wie die Kollegen im Stuhl nach unten rutschen, wenn „der Müller“ aus der IR im Telefon-Display erscheint? Weshalb die Revision eine nützliche Institution ist, lest Ihr in diesem Blog-Beitrag.




Bildquelle: Shutterstock, lizenzfrei


Neulich für die Vorbesprechung einer Inhouse-Schulung bin ich mit meinem Kunden in die Kantine zum Essen gegangen – ja, das war in der Prä-Corona-Zeit. An diesem Tag waren wir ein bisschen später unterwegs und die Kantine war schon gut gefüllt. An einem Tisch für 8 Personen saß eine Dame – alleine. Ich habe den Vorschlag gemacht, dass wir ja dort fragen könnten, ob wir uns dazusetzen. „Auf KEINEN Fall! Wir setzen uns so weit weg wie möglich …“ antwortete mein Kunde. Ich: „Öh, wieso?“. Er: „Das ist die Revisorin.“ Ich musste schmunzeln, wobei mir die eigentlich ganz sympathisch wirkende Dame auch irgendwie leidtat. Zumal sich während der ganzen Pause auch wirklich niemand zu ihr gesetzt hat…

Lifecycle-Lücken frustrieren

Mein BC-Manager-Kunde hat sich dann erst mal das Herz ausgeschüttet. Schließlich würde er nicht genug finanzielle Ressourcen zur Verfügung gestellt bekommen, da sei es ja kein Wunder, dass der BCM-Lifecycle nicht so gut umgesetzt werden könne. Er hat ja auch noch andere Prozesse zu verantworten und würde lieber Vollzeit nur BCM machen. Aber überall wird gespart. Das Top-Management setzt immer das Ziel, BCM „nicht zu groß“ zu machen – es soll externe Prüfer zufrieden stellen, aber nicht zu teuer sein. Und überhaupt sei er froh, dass er jetzt überhaupt mal Geld zur Verfügung gestellt bekommen hat, um seine Koordinatoren für zwei Tage zu schulen. Trotzdem ist er sich der Lücken seines Lifecycles völlig bewusst – das frustriert.

Der BCM Lifecycle umfasst mehrere Phasen, die aufeinander aufbauen, sich bedingen. Jedes Lifecycle-Jahr schließt mit der sogenannten „Validierungs-Phase“. Diese wiederum umfasst mehrere ToDos für den BC-Manager und auch die operative Ebene, die Fachbereiche mit ihren BC-Koordinatoren:

  • Testen & Üben

  • Pflege der Dokumente

  • Audits

​Alle Schritte gemeinsam und somit die ganze Validierungs-Phase haben zum Ziel, die Tragfähigkeit des BCM-Systems unter Beweis zu stellen. Die Qualität soll verbessert werden.

Beim Audit gehen die Jalousien runter...

Qualität … verbessern … das hört sich doch alles ganz toll an! Testen und Üben klingt auch noch spannend – bei der Dokumentenpflege lässt die Begeisterung schon nach, aber beim Audit ist es dann oft ganz vorbei – die Jalousien gehen runter. Warum ist das so?

Der Revisor oder Auditor prüft die Ordnungsmäßigkeit von Prozessen, schaut also, wie Prozessverantwortliche ihre Arbeit gemacht haben. Dies tut er in der Regel mit einem Prüfkatalog. Hierbei sind Revisoren verständlicherweise auch sehr genau – was ihnen oft wenig schmeichelhafte Namen einbringt. „Kontrolletti“ oder „Erbsenzähler“ sind da noch verhältnismäßig freundliche Ausdrücke. In der Regel kündigt der Revisor seinen Besuch zuvor an, was dann häufig zu Miss-Stimmung im jeweiligen Bereich führt.

Das Ziel ist es, Schwachstellen und Mängel zu suchen, ja fast aufzuspüren und diese dann in einem Bericht auch noch schriftlich festzuhalten. Und wohin geht der Bericht? Natürlich nach ganz oben… Von dort aus wird der Druck dann wieder erhöht – warum gibt es hier und da eigentlich diese und jene Lücke? Warum ist dieser Prozess noch immer nicht vollständig implementiert? Lauter unangenehme Fragen… Oft wird die Zeitspanne bis zum ersten Besuch des Revisors dann genutzt, um in aller Eile ein wenig Gras auszusäen oder schnell noch bestimmte Lücken aufzufüllen. Wer möchte aus besagten Gründen schon schlecht dastehen?

Diese doch recht negative Grundhaltung ist sicher in gewisser Weise menschlich, bezieht der Mensch die gefundenen Schwachstellen unmittelbar und direkt auf sich persönlich.

Kann der BC-Manager es jedoch schaffen, sich aus dieser Automatismus-Falle zu befreien, ist vielleicht auch eine andere Sichtweise möglich. Letztlich können wir den Revisor auch als unseren Verbündeten sehen.

BC-Manager, die ihre Ausbildung bei uns in der BCM Academy abgeschlossen haben, haben alle etwas gemeinsam: Sie sind begeistert vom Prozess „BCM“. Das bedeutet, dass sie alle – spätestens nach der Ausbildung – sehr bemüht darum sind, ein praktisches und effizientes aber auf jeden Fall funktionierendes System aufzubauen. Diese intrinsische Motivation ist schon mal eine richtig gute Voraussetzung.

Keine Unterstützung von oben - das ist oft das Problem

Mein besagter Kunde bei dem Kantinengespräch teilt diese Einstellung – sein Problem und das vieler anderer ist nur ein ganz anderes: Die Begeisterung wird vom Topmanagement nicht wirklich geteilt. Die Folge: Keine Unterstützung – weder in der Botschaft, noch in den Ressourcen – finanziell wie personell. Und nur mit Begeisterung kann man auch keinen Prozess „ordentlich“ aufsetzen.

Jetzt kommt aber wieder der Revisor ins Spiel. Er oder sie ist in der Regel auch sehr gewissenhaft in der Arbeit und ja, es werden sicher Schwachstellen gefunden – aber das kann für uns BC-Manager auch eine Chance sein! Wie wir in meinem Blog-Artikel „Melonenreporting – Außen grün, innen rot“ schon gelernt haben, hat das Topmanagement eine „Rot-Allergie“. Viel Rot könnte bewirken, dass wir vielleicht endlich mal einen Termin „da oben“ bekommen, in dem wir das ganze Rot erklären müssen. Wenn wir uns auf dieses Gespräch gut vorbereiten, können wir vielleicht ganz oben für ein wenig mehr Awareness sorgen und erhalten gegebenenfalls auch mehr Mittel zur besseren Umsetzung.

Und dann gibt es noch die anderen Fälle, bei denen der BC-Manager einfach einen guten Job macht – mit bestem Wissen und Gewissen. Und trotzdem können Fehler unterlaufen oder Punkte „vergessen“ werden – da ist es doch gut, wenn jemand Neutrales mal draufschaut und uns in ruhigen Zeiten auf Lücken hinweist, die wir dann schließen können. Besser im Normalbetrieb, als wenn uns unser BCM-System genau dann um die Ohren fliegt, wenn wir es am meisten brauchen: In einer Krise oder einem Notfall.

So hatte er es noch gar nicht gesehen...

Beim Mittagspausengespräch mit meinem Kunden habe ich meine andere Sicht der Dinge einfach mal ausgeführt – so hatte er das noch gar nicht gesehen.

Vielleich sollten wir uns also (Post-Corona) doch ab und zu mal mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Revision zusammensetzen und zusammen Mittagspause machen oder einen Kaffee trinken … aus eigener Erfahrung kann ich sagen, Revisoren sind einfach auch nur nette Menschen, die ihren Job gut machen möchten. Einen Job, der ein Unternehmen besser und sicherer machen soll – wenn DAS keine Gemeinsamkeiten sind zu uns BC-Manager, Krisenmanagern und ITSC-Managern!

#planb #goforresilience #bcmacademyhh #einelanzefürrevisoren


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Es gibt keine schlechten Erfahrungen https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/es-gibt-keine-schlechten-erfahrungen https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/es-gibt-keine-schlechten-erfahrungen info@controll-it.de (Controllit) Controllit An dieser Stelle werden die Blog-Beiträge von Birthe Christiansen von der BCM Academy GmbH, unserem Tochterunternehmen, veröffentlichen. 

Was BC-Manager, Krisenmanager und ein Fachberater für Hygiene- und Desinfektionsmittel gemeinsam haben? Wir waren lange Zeit Mahner & Warner aber so manch einer wollte nicht so Recht zuhören...




 

Dieses Interview haben wir telefonisch durchgeführt.

Birthe: "Carsten, was ist genau Dein Job?"

Carsten: "Den „normalen“ Arbeitstag gibt es so gar nicht. Meine Arbeitstage sind eine spannende Mischung aus Kundenterminen und Tagen, an denen ich im Office bin. Ich arbeite Angebote und Konzepte aus und erstelle Wirtschaftlichkeits-Berechnungen. Ich habe noch 3 Kollegen mit in der Verantwortung, die ich mit meiner Erfahrung unterstütze. Wir sind Dienstleister und bieten verschiedenste Artikel rund um Hygiene im Mietservice an. Wir stellen unseren Kunden beispielsweise Handabtrocknungs- Seifen- und Desinfektionsmittelspender zur Verfügung, bieten aber auch Schmutzfangmatten, Duftspender und Hygieneboxen für die WC-Räume an. Der Mietservice hat den Vorteil, dass wir verantwortlich sind, sollte tatsächlich mal etwas nicht funktionieren. Nach einer Info unseres Kunden, kommt umgehend ein Monteur und bringt das wieder in Ordnung. Das Verbrauchsmaterial wie Seife und Desinfektionsmittel liefern wir zum Teil automatisch oder es wird nach Bedarf geliefert.

Ich persönlich verstehe mich als Fachberater und möchte den Leuten nichts aufschwatzen, sondern sie mit Argumenten überzeugen. Ich versuche Ihnen zu zeigen, dass ich eher ein „Vermittler“ bin, der teilweise näher an ihnen dran ist als an meiner Company, die ja schließlich Geld damit verdienen muss. Schaffe ich es, dass Sie mich nicht als „Vertreter“ oder „Verkäufer“ sehen, wird es oft eine tolle Zusammenarbeit, die dann echt Spaß macht!"

Birthe: "Welche Branchen betreust Du?"

Carsten: "Kurz gesagt: Alle. Unsere Produkte werden ja zum Glück für mich überall benötigt. Das heißt von Krankenhäusern, Arztpraxen, Gastrogewerbe und Hotels über Bürobetriebe und produzierenden Unternehmen ist einfach alles dabei."​
 

"Der erste Wandel kam durch das Thema Nachhaltigkeit!"

Birthe: "Wie ist Dein Eindruck von der Ausstattung der Unternehmen mit Hygiene-Artikeln bevor das Corona-Virus Thema wurde?"​

Carsten: "Bei bestimmten Branchen gibt es Vorgaben, wie zum Beispiel Hautschutzpläne. Hier helfe ich den Kunden, dass sie ihre Auflagen erfüllen.

Von den übrigen Kunden, wie zum Beispiel klassischen Bürobetrieben, werden solche Lösungen häufig als „C-Produkte“ klassifiziert. So lange es diese Unternehmen gibt, solange gibt es auch „irgendwelche“ Lösungen. Es war für mich häufig mehr Arbeit, mir bei solchen Kunden "Gehör" oder einen Termin zu verschaffen – Argumente wie „Nachhaltigkeit“ oder „bessere Standards“ haben hier keine große Wirkung gezeigt.

Der erste Wandel vor ca. 5 Jahren kam dann genau durch das Thema „Nachhaltigkeit“. Seitdem wurde es den Unternehmen immer wichtiger, sich das mehr und mehr auf die Fahnen zu schreiben. Das konnte ich dann gut nutzen, um von dem einen oder anderen neuen Konzept besser zu überzeugen.

Im ähnlichen Zeitraum gab es aber auch immer wieder auffällige Nachfragewellen, wenn bestimmte neue Krankheitserreger Schlagzeilen gemacht haben. Der Hygienestandard sollte dann bei dem einen oder anderen Unternehmen erhöht werden. So war das zum Beispiel bei der Schweinegrippe und bei der Vogelgrippe spürbar."


Bei Terminen bitte ich gerne um eine "Tatort-Begehung"!

Birthe: "Wie fallen Reaktionen aus, wenn Du auf Schwachstellen hinweist?"

Carsten: "Wenn ich einen Termin zur Vorstellung bekomme, freue ich mich und nutze die Gelegenheit, Gehör zu finden. Meistens planen die Gesprächs-Partner 30 Minuten ein … was soll man schon zum Thema Handreinigung, Handabtrocknung und Hygiene groß besprechen. Manchmal gehe ich aber erst nach 1,5 Stunden und bekomme ein großes Dankeschön, da schon aus dem Gespräch viele Tipps und Ideen dabei sind. Die Kunden sind eher dankbar, wenn wir etwas verbessern können. Und da die eigene Erkenntnis oft am meisten überzeugt, bitte ich gerne um eine kurze „Tatort-Begehung“ und frage, was dem Gesprächspartner selbst auffällt und frage ihn nach seinen Wünschen oder Ideen."​
 

"Alle wollten Händedesinfektionsmittel..."

Birthe: "Ab wann hast Du in diesem Jahr gemerkt, dass bei Deinen Kunden das Thema Desinfektion spannender wurde?"

Carsten: "Bei uns zählt der Januar sonst eher zu den ruhigeren Monaten. In diesem Jahr war das anders. Mitte Januar ging es schon los, dass die Anfragen stiegen. Richtig heftig wurde es Mitte Februar. In erster Linie wollten alle Hände-Desinfektionsmittel und passende Spender dazu – und das für alle möglichen Bereiche: WC-Räume, Kantinen, Kaffee-Ecken, Empfangshallen und so weiter. Auch mehr gefragt als sonst waren Flächendesinfektions-Lösungen, zum Beispiel für die WC-Brillen."​

Birthe: "Wie konntet Ihr dem darauf folgenden Ansturm Stand halten?"​

Carsten: "Als uns klar wurde, dass wir der extremen Nachfrage an Desinfektionsmitteln nur schwer nachkommen können, haben wir sofort gehandelt. Wir mussten neuen Interessenten für Desinfektionslösungen erklären, dass es in der aktuellen Lage nicht möglich ist, sofort zu liefern. Schließlich haben wir ja vertragliche Lieferverpflichtungen für unsere Bestandskunden.

Dann ging es ganz schnell - die Hersteller durften nicht mehr oder nur noch stark eingeschränkt an den Handel liefern. Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen haben hier verständlicherweise absolut Vorrang.

 

"Vom Nischenprodukt zum absoluten Renner!"

Ganz stark war auch plötzlich die Nachfrage nach freistehenden und flexibel aufstellbaren Säulen für Empfangshallen und Eingänge. Da konnten wir die Nachfrage mit unserem Standardartikel nicht mehr lange decken. Vom Nischenprodukt zum absoluten Renner! So haben wir andere Hersteller ausfindig gemacht, mit denen unsere Produkte kompatibel sind, um dem Bedarf gerecht zu werden.

Mittlerweile ist gar kein viruzides Desinfektionsmittel mehr für den Handel lieferbar – alle Kunden und Interessenten haben dafür aber Verständnis. Die klassische Hand-Seife ist bis zum heutigen Stand aber zum Glück kein Problem und in gewohnter Weise lieferbar."

Birthe: "Ihr bietet auch Hygienebehälter für Damen-WCs an und zum Service gehört auch die Reinigung und Desinfektion. Wie geht das in Zeiten der Knappheit von Desinfektionsmitteln?"

Carsten: "Hier muss ich kurz erklären, dass diese Boxen früher mal „Ladycare“ hießen, wir haben das Produkt umbenannt und es heißt nun „Hygienebox“, da sie auch in so manchen Herrntoiletten aufgestellt werden. Auch hier werden Einlagen, Windeln und in Zeiten der Diversität auch Monatshygiene entsorgt.​
 

Zur bakteriziden Desinfektion eignet sich ein natürlicher Stoff: Kampfer

Bild: Kampfer, Quelle: Shutterstock - lizenzfreies Bild

Diese Boxen werden zwar desinfiziert, jedoch geht es hier um die Vernichtung von Bakterien. Nach dem Leeren und Waschen der Boxen verwenden wir ein Hygienegel. Das besteht zum Teil auch aus natürlichen Mitteln wie Kampfer. Das hat eine antiseptische Wirkung und bindet Gerüche. Diese antibakteriellen Desinfektionsmittel werden nach wie vor auch für den Handel in ausreichender Menge hergestellt und geliefert."

Birthe: "Was glaubst Du wird sich nach der Zeit des Corona-Virus für Euch ändern?"

Carsten: "Ich glaube wir werden uns geschäftlich gesehen nicht beklagen können. Für die Hygiene im Waschraum sind nun wohl alle ausreichend sensibilisiert. Unternehmen werden vermutlich auch in ruhigeren Zeiten proaktiver und vorausschauender mit dem Einsatz und der Lagerung von solchen Artikeln umgehen."

Birthe: "In einem anderen Blog-Beitrag habe ich über Desk-Sharing in den Post-Corona-Zeiten nachgedacht. Bietet Ihr Sets für Mitarbeiter zur desinfizierenden Reinigung von Tastaturen oder gemeinsam genutzten Flächen an?"

Carsten: "Über solche Lösungen wird sich ganz sicher unsere findige Produktabteilung Gedanken machen. Wir als Marktführer kommen oft mit neuen Ideen auf den Markt und bieten Lösungen, die sich von anderen abheben. Sei es durch eigene Marktforschung oder auch durch Anregungen von anderen Herstellern, mit denen wir dann gemeinsam neue Produkte ausarbeiten.

So hatten wir zum Beispiel mal einen Türgriff mit Kunststoffschlauch entwickelt. Dieser "Endlos"-Kunststoff-Schlauch hat sich dann nach Nutzung des Türgriffs weitergezogen. Das hat sich nicht durchgesetzt, vielleicht auch aus Gründen der Nachhaltigkeit. Ich würde lieber einen Desinfektionsspender vor oder hinter der Tür anbringen. Für gemeinsam genutzte Arbeitsplätze sollte man besser Maus & Tastatur mit in den persönlichen Rollcontainer packen."

Birthe: "Was ist Dein persönliches Zwischen-Fazit zur Zeit mit Corona?"


Carsten: "Aus meiner Sicht machen wir keine schlechten Erfahrungen, wir machen Erfahrungen und das in guten und in schlechten Zeiten. Wir lernen gerade ganz viel, jeder für sich persönlich, aber auch wir als Gesellschaft und Gemeinschaft.

Diese Krise hat sehr viele traurige, tragische und negative Aspekte – aber es gibt auch die andere Seite der Medaille. Wir beschäftigen uns mit uns selbst, mit „echteren“ Dingen.

"Vielleicht wird so mancher Vorgesetzte über die Produktivität im Homeoffice wundern und den Mitarbeitern mehr vertrauen!"

Weiterhin glaube ich, dass sich unsere Begrüßungskultur dauerhaft ändern könnte. Das Hände schütteln könnte dem „Fußkick“ oder dem „Ellbogen-Check“ weichen. Vermutlich werden sich die Leute auch weniger auf öffentliche oder gemeinschaftlich genutzte Toilettensitze setzen. Die Menschen sich auch in normalen Zeiten mehr die Hände waschen.

Und noch ein wichtiger Punkt – Du hast es ja schon rausgehört: Ich lebe Nachhaltigkeit – und das persönlich als auch mit und im Namen der CWS. Aus diesen Gründen hoffe ich, dass sich das Homeoffice mehr durchsetzen wird. Vielleicht wird nun so mancher Vorgesetzter über die Produktivität staunen und den Mitarbeitern mehr vertrauen. Wir würden die Umwelt entlasten durch so manchen Pendler, der sich den Arbeitsweg sparen kann und die Unternehmen könnten ihre Mietflächen verkleinern und ebenfalls Geld sparen."


Birthe: Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast. Wie kann man Dich bei Interesse oder weiteren Fragen erreichen?​

Carsten: "Gerne! Am besten per Mail unter Carsten.Gieseke-Mayet@cws.com."

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Melonen-Reporting - außen grün, innen rot https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/melonen-reporting---aussen-gr-un--innen-rot https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/melonen-reporting---aussen-gr-un--innen-rot info@controll-it.de (Controllit) Controllit An dieser Stelle werden die Blog-Beiträge von Birthe Christiansen von der BCM Academy GmbH, unserem Tochterunternehmen, veröffentlichen. 

Der größte Fehler ist es, bei Fehlern zu bleiben. Das "Testen und Üben" soll bei der BCM-Systematik dazu führen, besser zu werden! BC-Manager sollten hier für eine gute Fehlerkultur werben …






Kennen Sie das auch? Man gibt einen Projekt-Bericht für die Chefetage ab und hat sich bei der Visualisierung für ein Ampelsystem entschieden. Sicher, in vielen Bereichen sind wir „grün“ unterwegs, alles ist noch in der Zeit, die Fortschritte können sich sehen lassen. An manchen Punkten hakt es aber noch, die Ampel zeigt „Orange“ oder gar „Rot“ für „komplett aus der Zeit gefallen“ oder „Stillstand“.

"Den können wir so nicht raufgeben..."

Bevor der Bericht nach ganz oben geht, schaut der direkte Vorgesetzte nochmal drauf … die Rot-Allergie zeigt sich. „Ändern Sie den Bericht, den können wir so nicht raufgeben…“ heißt es dann. So entsteht das sogenannte "Melonenreporting".

Dies könnte ein Indikator dafür sein, dass die Fehlerkultur im Unternehmen noch Entwicklungspotential hat. Klar, jeder hat’s gerne wenn es einfach "top läuft" und man nicht an Stolpersteine gerät – dennoch bieten gemachte Fehler oder Ecken und Kanten ein großes Potential zur Verbesserung. Es gibt sicher auch Unternehmen aus gefahrenkritischen Bereichen, in denen Fehler sofort kritische Medienberichterstattungen oder juristische Verfahren nach sich ziehen. Dennoch zeigen Fehler auf, inwieweit man sich verbessern kann.

"Zum Fehler machen gibt es sogar einen eigenen Lifecycle-Schritt!"

Beim Implementieren eines BCM-Systems gibt s sogar eigens dafür einen eigenen Lifecycle-Schritt, die „Validierungs-Phase“. In dieser Phase soll der BC-Manager die folgenden Punkte erledigen:

  • Testen, Üben

  • Audits durchführen

  • Überprüfen und Anpassen

Diese Phase ist äußerst wichtig und wird von manchen ausgespart - Testen wird als "zu teuer" oder "zu aufwändig" abgelehnt.

Das ist aus mehreren Gründen ärgerlich. Zum einen hat der BC-Manager in alle davor liegenden Lifecycle-Schritte so viel Arbeit - und nebenbei somit auch Geld - investiert, mit Fachbereichen gesprochen, Pläne geschrieben … aber keiner weiß, ob sie auch tatsächlich funktionieren.

"Die Tragfähigkeit des BCM-Systems soll sichergestellt werden."

Die Validierungsphase soll also die Tragfähigkeit des BCM-Systems sicherstellen und dafür Sorge tragen, dass alle Dokumente „Up-to-Date“ bleiben.

Ein entscheidender Schritt ist hierbei das Testen der Pläne. Die Fachbereiche probieren gemeinsam und in einer simulierten Umgebung aus, ob die aufgeschriebenen Maßnahmen, Ressourcen und Arbeitsschritte auch tatsächlich funktionieren.

Aus einem solchen Test in einer nicht „realen“ Situation dürfen also bitte ganz viele rote Kreuze hervorgehen – all das ist das Verbesserungspotential für unser BCM-System und für unseren „Plan B“, den Ernstfall. Und all diese roten Kreuze widerfahren uns nicht in einem echten Notfall oder einer echten Krise.

Bei ordentlich dokumentierten Tests und Maßnahmenplänen zur Verbesserung der gefundenen Punkte brauchen wir auch das nächste Audit nicht zu fürchten.

Sie möchten mehr über BCM erfahren und lernen? Sicher haben wir auch für Sie das richtige Kursangebot.

#bcmacademyhh - #planb - #goforresilience - #gutefehlerkultur
 

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Jogginghose statt Jackett https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/jogginghose-statt-jackett https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/jogginghose-statt-jackett info@controll-it.de (Controllit) Controllit An dieser Stelle werden die Blog-Beiträge von Birthe Christiansen von der BCM Academy GmbH, unserem Tochterunternehmen, veröffentlichen. 

Klar, Homeoffice ist keine Option für alle Berufe – es gibt sogar eine ganze Reihe an Jobs, die sich nur schwer bis gar nicht ins Homeoffice verlegen lassen, denken wir nur an Mitarbeitende in den Produktionen, der Forschung und Entwicklung, Facility Management oder auch das Reinigungspersonal.

"Nicht jeder findet das Homeoffice toll..."

...aber die klassischen Bürojobs können plötzlich ohne Weiteres nach Hause verlegt werden. Nicht jeder bricht in Jubelschreie aus - für manche ist es gar ein Graus! Zu Hause hat man gar nicht den Platz, die Internetanbindung ist zu lahm oder die Kleinen wollen lieber spielen, als Mama oder Papa arbeiten zu lassen oder Mama hat keine Lust, permanent Papa um sich herum zu haben oder anders herum.

Aber Vorteile hat das Ganze ja auch irgendwie:

  • Der Weg zur Arbeit hat sich auf wenige Sekunden verkürzt

  • ​Man kann bequeme Klamotten tragen, Papas Schlips oder Mamas Office-Pumps dienen nun als „Verkleidung“ für die Kleinen (bitte keine Klischee-Schelte...)

  • Die Home-Kantine ist gar nicht so schlecht

  • Man hat weniger Ablenkung durch die nervigen Kollegen … okay, die „guten“ fehlen uns natürlich…

  • Im Gegensatz zum Großraumbüro kann ich das Fenster aufmachen, wann ich will. Und auch wieder zumachen.

  • Anstatt eines Desk-Sharings habe ich meinen Lieblingsplatz zum Büro umfunktioniert und nun meinen festen Platz

  • Wir tun was fürs Klima, das Auto bleibt in der Garage

  • Entschleunigung … vor allem beim Remote-Zugriff auf die Systeme

  • ​...

So führt vermutlich jeder seine persönliche Pro-und-Contra-Liste.

Was hängen bleibt, ist sicher eine Art "Traumatisierung"...

...aber was ist, wenn wir aus dem häufig nicht mittels BC-Plänen geplanten sondern eher improvisierten Homeoffices zurückkehren in die Büros? An Schlips und Kragen gewöhnen wir uns sicher wieder schnell – aber was bleibt in den Köpfen der Mitarbeiter noch hängen? Ganz sicher eine Art „Traumatisierung“ in Bezug auf Ansteckungen, Viren und Krankheitsgefahren.

Durch das Virus haben wir gelernt, dass die tägliche Hygiene der Hände eine große Rolle spielt und schmerzhaft feststellen müssen, dass Abstand voneinander halten helfen kann, gesund zu bleiben. Aber wie passt das Ganze zu den bis Anfang 2020 noch so „beliebten“ und normal gewordenen Office-Konzepten?

Das Desk-Sharing zum Beispiel findet man häufig in Großraumbüros, in denen viele Mitarbeiter die gleiche oder eine sehr ähnliche Arbeit verrichten. So ist dieses Modell zum Beispiel gerne gesehen in Callcentern. Kommt ein Mitarbeiter ins Büro, sucht er sich einen freien Platz. Häufig sind die Plätze dann mit Monitor, Thin-Client und Tastatur und Maus ausgestattet. Sein Headset und die Lieblingstasse bringt der Mitarbeiter im besten Falle dann selber mit oder hat seine Gegenstände in einem persönlichen, abschließbaren Koffer oder Rollcontainer.

"Können wir auch nach Corona einfach so in die Shared-Desk-Modelle zurückkehren?"

Werden gemeinsam genutzte Tastaturen und Mäuse, Headsets, Telefonhörer oder nah stehende Tische in einem Großraumbüro in Zukunft so noch akzeptiert? Können Chefs das noch so verantworten?

Hat sich eine Person aus einem Großraumbüro mit einem Virus angesteckt, ist nicht nur diese Personen für (im Falle des Corona-Virus) für zwei Wochen „raus“ sondern im Zweifel die ganze Schicht. Das beschreibt bloß die "Continuity-Verantwortung" - ganz zu schweigen von der Fürsorge-Verantwortung:

Aufgrund der in § 618 BGB für die Gesundheit und das Leben der Arbeitnehmer konkretisierten Fürsorgepflicht hat der Arbeitgeber vermeidbare Schäden für die Arbeitnehmer abzuwehren und diesen zu schützen.

Der zu beschreitende Weg ist vermutlich nicht für alle derselbe – es wird Bereiche und Abteilungen geben, für die sich der Arbeitsplatz tatsächlich revolutioniert und die in Zukunft hauptsächlich von zu Hause arbeiten.

Es wird nach wie Jobs geben, die man schlicht und einfach gar nicht nach Hause verlegen kann. Und dann gibt es noch die Mischfälle – Teams, die sich teils für ein kreatives Miteinander treffen und das konzentrierte Arbeiten auf zu Hause verlegen.

"Eine Aufgabe des Krisenmanagements ist es, die Rückkehr in den Normalbetrieb vorzudenken."

In jedem Fall wird es aber auch eine Aufgabe des Krisenmanagements sein, die Rückkehr aus der Krise in den Normalbetrieb in Bezug auf die Mitarbeitenden vorzubereiten. Man sollte ihre Fragen und Sorgen antizipieren und Lösungen und Antworten parat haben.

So sollten zum Beispiel gerade für die Kolleginnen und Kollegen, die an besonders exponierten Orten oder unter bestimmten Umständen arbeiten Sicherheitsmaßnahmen und Vorsorge getroffen werden – und dies sollte dann auch kommuniziert werden.

Besonders exponierte Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter sind zum Beispiel:

  • Mitarbeitende im Großraumbüro

  • Mitarbeitende mit Desk-Sharing

  • Mitarbeitende in der Kantine

  • Reinigungspersonal

  • Empfangspersonal

  • Security-Personal

  • Mitarbeitende mit Kundenkontakt (Schalter, aber auch Vertrieb)

  • etc.​

"We-Care-Messages" für Mitarbeitende!

Eine goldene Regel in der Krisenkommunikation ist es, die Mitarbeiter nicht zu vergessen! Sie sind sehr wichtige und leider oft vernachlässigte Stakeholder. Gerade sie sollten sich während dieser Krise gut aufgehoben fühlen aber auch danach mit einem guten Gefühl und einer geplanten Sicherheit wieder an ihre Arbeitsplätze zurück kehren.

Wer sich mehr zum Thema Krisenmanagement weiterbilden möchte findet hier mehr Infos: https://www.bcmacademy.de/de/ausbildung/krisenmanagement

#krisenmanagement #dontforgetyouremployees #bcmacademyhh

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BCM, Krisenmanagement und Corona https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/bcm--krisenmanagement-und-corona https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/bcm--krisenmanagement-und-corona info@controll-it.de (Controllit) Controllit An dieser Stelle werden ab sofort die Blog-Beiträge von Birthe Christiansen von der BCM Academy GmbH, unserem Tochterunternehmen, veröffentlichen. 







"Wir brauchen einen Plan B ... "

BCM (Business Continuity Management) soll Unternehmen darauf vorbereiten, einen "Plan B" zu haben. Dieser Plan soll helfen, im Notfall oder in der Krise handlungsfähig zu bleiben - das Unternehmen soll nicht still stehen, selbst wenn wichtige Ressourcen wie zum Beispiel die Arbeitsräume oder das Personal nicht zur Verfügung stehen. Die Verantwortung für die Umsetzung hat der BC-Manager, die Verantwortung für den Plan B trägt aber das Top-Management.

"Viel Arbeit - im Normalbetrieb"

Wenn man als Unternehmen gerade damit anfängt, ein BCM-System aufzubauen, kann es viel Arbeit machen, einen solchen "Plan B" zu schreiben. Hier sind vor allem auch die Fachbereiche gefragt - also die "operative Ebene" eines Unternehmens.

Der BC-Manager arbeitet nach dem sogenannten "BCM Lifecycle", einem standardisierten Vorgehen und schätzt gemeinsam mit den Fachbereichen mittels einer sogenannten BIA (Business Impact Analyse) ein, wie zeitlich kritisch dieser Fachbereich ist.

"Effizienz: Nur die zeitkritischen Bereiche müssen planen!"

Der BC-Manager möchte lediglich die zeitkritischen Fachbereiche absichern! Fallen Bereiche oder Prozesse bei der BIA als zeitlich unkritisch raus, brauchen diese auch keine weiteren Schritte im Lifecycle durchzuführen.

Die wirklich kritischen Bereiche finden dann mit dem BC-Manager gemeinsam heraus, welche Arbeitsmittel, welche Computer-Apps und wieviel Personal man mindestens benötigt.
Dann wird gemeinsam überlegt, wie genau man im Falle eines Falles "anderswo" mit anderen Mitteln oder anderen Personen arbeiten möchte - alles, um den Notbetrieb für die Dauer der Situation aufrecht zu erhalten.

So werden zum Beispiel Remote-Zugriffe ermöglicht, sodass Mitarbeiter in zeitkritischen Bereichen von zu Hause aus arbeiten können. Hierfür muss häufig Geld investiert werden, die IT muss aufgerüstet werden. In der Regel ist es im Interesse des Top-Managements, gute Lösungen zu finden aber auch nicht zu viel Geld zu investieren - die Sicht des BCM nur die zeitkritischen Bereiche abzusichern gefällt dem Top-Management daher in der Regel sehr gut ... und dann kam Corona - aber dazu später.

"BC-Pläne sind im Optimalfall keine dicken Wälzer"

Nun sind wir aber immer noch nicht fertig ... all die ermittelten Informationen werden nun von den Fachbereichen in Pläne geschrieben. Keine "dicken Wälzer", sondern kurze und knackige Handlungsanweisungen für den großen Ausfall!

Als nächster Schritt im Lifecycle muss ordentlich geübt und getestet werden. Funktioniert das wirklich und auch in der Praxis, wenn wir von zu Hause aus arbeiten? Schaffen wir es, in der vorgegebenen Zeit zum Ausweichstandort? Liefert der alternative Zulieferer tatsächlich in der gewünschten Qualität und zur rechten Zeit?

"Handlungsfähig - Operativ und strategisch!"

Was bedeutet aber nun "handlungsfähig" aus Sicht des BC-Managers?

Handlungsfähig bedeutet also, dass die zeitkritischen Fachbereiche trotz eines Wegfalls wichtiger Ressourcen (Personal, Arbeitsräume, IT-Systemen etc.) weiterlaufen. Er stellt also die Handlungsfähigkeit der operativen Ebene sicher.

Aber wer bestimmt, wann die Pläne der operativen Bereiche aktiviert werden? Wer ruft die Krise aus? Und wer bitteschön leitet das Unternehmen durch die Krise?

"Krisen können viele Überschriften haben"

Der BC-Manager bereitet das Unternehmen operativ auf die 4 (für produzierende Unternehmen 5) großen Szenarien vor:

Ausfall von

  • Gebäuden

  • Personal

  • IT / Infrastruktur

  • Dienstleistern / Lieferanten

  • Produktionsanlagen

Der Krisenmanager bereitet seinen Krisenstab aber noch auf viele unzählige mehr Themen vor: Cyberangriffe, Pandemien, Compliance-Themen, Security-Zwischenfälle, Liquiditäts-Schwierigkeiten, Marktveränderungen, Fraud ... jedes Unternehmen hat hier eigene Themenfelder.

"BC-Pläne können dem Krisenstab Zeit sparen"

Das Zusammenspiel des BC-Managers und dem Krisenmanagers wird also klar: Fällt die IT / Infrastruktur aus oder ein wichtiger Zulieferer liefert nicht mehr, kann der Krisenstab die Pläne im operativen Bereich aktivieren - hier wird's dann gemäß der Pläne laufen.

So kann der Krisenstab sich um die strategischen Fragen bei einer solchen Krise kümmern und muss für die Aufrechterhaltung des zeitkritischen Geschäftsbetriebes keine kostbare Zeit mehr investieren. Hier hat der BC-Manager mit den Fachbereichen hoffentlich gute Vorarbeit geleistet.

"Alle arbeiten vom Homeoffice aus!"

So hieß die Entscheidung von vielen Unternehmen in Zeiten des Corona-Virus. Alle rufen nach dem BC-Manager - der muss doch einen Plan haben? Hatten wir nicht gesagt, dass von zu Hause aus gearbeitet werden soll?

Ja, hatten wir ... aber wir haben uns im BCM eben nur auf die zeitkritischen Prozesse konzentriert. Dass nun plötzlich alle Mitarbeiter remote auf die Systeme zugreifen sollen, war so natürlich nicht geplant.

Hier haben nun die Krisenstäbe in den Unternehmen beschlossen, Geld in die Hand zu nehmen und die Remote-Zugriffsmöglichkeiten zu erweitern. Das wird dem BC-Manager vermutlich in Zukunft die Arbeit erleichtern.

"BC-Manager sind keine Katastrophen-Manager..."

Der BC-Manager ist dafür zuständig, das Unternehmen auf größere Unterbrechungen vorzubereiten und mit dem temporären Verlust der oben genannten Ressourcen umzugehen.

In Zeiten des Corona-Virus und dem Einsacken der gesamten Wirtschaft nicht nur in Deutschland erreicht aber der BC-Manager seine Grenzen. Elemente aus den Plänen sind hilfreich und geben Aufschluss über den Betrieb des Unternehmens. Der BC-Manager kann durch sein Wissen den Krisenstab unterstützen und die Pläne als Ideengeber für Lösungsmöglichkeiten nutzen - aber letztlich haben nun die Krisenstäbe die schwierige Aufgabe, die richtigen Entscheidungen zu treffen, um mit dieser weltweiten Katastrophe umzugehen.

#bcm #businesscontinuity #krisenmanagement #planb #corona

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[alive-IT] Version 6.0.1 https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/-alive-it--version-6-0-1 https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/-alive-it--version-6-0-1 info@controll-it.de (Controllit) Controllit Features

OpenJDK-8-Kompatibilität: Mit der Einführung neuer Lizenzierungsmodelle seitens Oracle für Java, waren Nutzung und Support des bislang für alive-IT vorausgesetzten Java 8 SE Development Kit (kurz JDK) von Oracle mittlerweile lizensierungspflichtig geworden. Die einzige Alternative bestand in dem Verzicht auf laufende Updates.

Daher unterstützt alive-IT ab Version 6.0.1 nun auch quelloffene JDKs (OpenJDK) als Plattform.

Sicherheitsupdate des eingebeteten Tomcat-Webservers: Um eine Sicherheitslücke im Tomcat-Webserver (mit der Bezeichnung GhostCat oder CVE-2020-1938) zu schließen, muss dessen Version auf 9.0.31 aktualisiert werden, die deshalb mit alive-IT 6.0.1 ausgeliefert wird.
Die Sicherheitslücke betraf den AJP-Connector, der in Standardinstallationen deaktiviert ist.

Allerdings muss für die Verwendung der neuen Variante des AJP-Connectors neben dem Update die Konfiguration angepasst werden. Hierzu finden Sie nähere Informationen und weiterführende Links in der Installationsanleitung.

Diese alive-IT-Version bietet außerdem folgende kleinere Erweiterungen:

  • Zusätzlich zur Veränderung deren Größe, kann die Navigation nun auch durch einen einfachen Mausklick komplett verborgen und wieder angezeigt werden. Als Symbol werden, wie in anderen Webanwendungen üblich, drei waagerechte Striche oberhalb der Navigation angezeigt. Diese Funktion steht nur zur Verfügung, wenn Benutzer Zugriff auf die Navigation haben. (Die Möglichkeit, diese zu entziehen, wurde in Version 6.0 eingeführt.)

  • Als zusätzliche Information kann in Handbüchern nun ein Feld für das Generierungsdatum verwendet werden. Diese Information war bisher nur im Dateinamen eines generierten Handbuchs sichtbar, in dem der Zeitpunkt der Generierung enthalten ist. Die Variable GENERATION_DATE kann in den sogenannten DocPropertys des Handbuch-Dokumentenvorlage eingerichtet und an beliebiger Stelle in der Vorlage verwendet werden.

  • Die Positionierung von Prozessgrafiken in Handbüchern kann nun über die Anwendungseinstellungen (Properties) eingestellt werden. Unter der ID manual.processgraph.align kann die Position nun mittels der Werte 0 (Links), 1 (zentriert) oder 3 (Rechts) gesetzt werden.

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E-Learning Pandemie https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/e-learning-pandemie https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/e-learning-pandemie info@controll-it.de (Controllit) Controllit In der aktuellen Situation haben wir - Security Island (Mybreev)BCM Academy GmbH und Controllit AG – ein kostenfreies Pandemie-E-Learning für Unternehmen konzipiert. Wir wollen damit zur sachlichen Aufklärung beitragen und auch kleineren Unternehmen die Möglichkeit geben, ihre Belegschaft auf das richtige Alltagsverhalten hinzuweisen. 
 
Folgen Sie dem Link und registrieren Sie sich zu Ihrem Training: https://security-island.onmybreev.com/2a0943c40-f867-41cc-952c-e3c18f0f31b6

Wir hoffen Sie finden das Training nützlich!

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BCC - Business Continuity Convention - wir sind dabei! https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcc---business-continuity-convention---wir-sind-dabei- https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcc---business-continuity-convention---wir-sind-dabei- info@controll-it.de (Controllit) Controllit Am 12. März findet die Business Continuity Convention in Namur, Belgien statt. Wir werden dort als Sponsor und Teilnehmer vertreten sein.


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Pragmatische Hinweise zum Umgang mit dem Coronavirus https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/pragmatische-hinweise-zum-umgang-mit-dem-coronavirus https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/pragmatische-hinweise-zum-umgang-mit-dem-coronavirus info@controll-it.de (Controllit) Controllit In den letzten Wochen ist das Thema Coronavirus (auch SARS-COV-2 oder Covid-19) in aller Munde. Wir möchten in diesem Beitrag die an uns herangetragenen Fragen beantworten. Im Anhang zu diesem Beitrag verweisen wir auf seriöse Quellen zu diesem Thema, die Ihre Bewertung und Maßnahmenentwicklung unterstützen können und regelmäßig aktualisiert werden.

Unternehmen, die ein Business Continuity Management System etabliert haben, sind in der jetzigen Situation im Vorteil. Sie haben sich unter anderem auf die Szenarien Gebäudeausfall, Personalausfall, Produktionsausfall (bei weiterer Ausbreitung) und Lieferanten-/ Dienstleisterausfall vorbereitet.

Für alle anderen empfehlen sich folgende Maßnahmen:

Vorbereitende Maßnahmen:

  • Bewertung der eigenen Abhängigkeit von Lieferanten in stark betroffenen Gebieten, frühzeitige Identifikation von Alternativen und Vorbereitung von Reaktionsmaßnahmen - Ihre Reaktionszeit ist hier entscheidend;

  • ​Überprüfen Sie die Business Continuity- und Krisen-Pläne auf Aktualität;

  • Prüfen Sie, ob eine ausreichende Anzahl von Remote-Zugängen für das Arbeiten aus dem Home-Office vorhanden ist;

  • Überprüfen Sie, ob es Anforderungen / Maßnahmen von Kunden, Lieferanten oder Behörden gibt;

  • Überprüfen Sie ihre Reiserichtlinien und passen Sie diese wenn nötig an. Reisen in Risiko-Länder sollten vermieden werden. Ein gänzliches Reiseverbot ist aktuell übertrieben und kann zu Verunsicherungen Ihrer Belegschaft führen;

  • Überprüfen Sie die Optionen Ihres Unternehmens zum Umgang mit persönlichen Herausforderungen Ihrer Mitarbeiter (gesundheitliche Risikogruppen, Fürsorge- und Pflege-Verpflichtungen);

  • Sorgen sie für angemessene Hygiene-Aufklärung in Ihrem Unternehmen;

  • Überprüfen Sie Alternativen zur Nutzung von Versammlungsräumen im Unternehmen (z.B. Kantine, Meetingräume). Ein Nutzungsverbot ist aktuell übertrieben und kann zu Verunsicherungen Ihrer Belegschaft führen.


Kommunikation

Die Kommunikation sollte das Informationsbedürfnis Ihrer Belegschaft, Lieferanten und anderer Stakeholder erfüllen und insgesamt angemessen und sachorientiert Verfahrenssicherheit liefern:

  • Informieren Sie Ihre Belegschaft über empfohlene Hygiene-Maßnahmen und ggf.  geänderten Reiserichtlinien:

    • Verhaltensregeln zur Verfahrenssicherheit, was sind die behördlichen Vorgaben /  Empfehlungen, welche Maßnahmen empfiehlt der Betrieb.

  • Informieren Sie Ihre Belegschaft über Umgang mit Home-Office, Meetings, persönlichen Herausforderungen etc. (gemäß Ihrer internen Vorbereitung und Strategie);

  • Benennen Sie konkrete interne Ansprechpartner (z.B. Abteilungsleiter, Gesundheits- und Arbeitsschutz, HR, Krisenstab);

  • Halten Sie Ihre Belegschaft über die Entwicklung laufend informiert;

  • Informieren Sie Ihre Kunden und Lieferanten über die geänderten Reiserichtlinien und weitere ergriffenen Maßnahmen / Anforderungen;

  • Kommunizieren Sie regelmäßig mit Ihren wichtigsten Lieferanten, um Veränderungen in der Lieferfähigkeit rechtzeitig zu erkennen;

  • Stellen Sie sicher, dass Sie die Kontaktdaten der lokalen Behörden vorliegen haben.


Monitoring

  • Etablieren Sie ein Nachrichten-Monitoring, um die aktuelle Situation zu bewerten;

  • Sensibilisieren Sie Ihre Abteilungsleiter und nutzen Sie Ihr Meldewesen;

  • ​Folgen Sie den Empfehlungen der nationalen Gesundheitsbehörden.

Hinweise zum Umgang und sonstige Informationen mit dem Coronavirus oder ähnlichen Viruserkrankungen finden sie hier:

Matthias Rosenberg
Vorstand

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BCM-Stammtisch 2020 in Düsseldorf https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2020-in-d-usseldorf https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2020-in-d-usseldorf info@controll-it.de (Controllit) Controllit Am 27. Februar 2020 veranstalten die Controllit AG und die F24 AG den regionalen BCM-, ITSCM- und Krisenmanagement-Stammtisch in Düsseldorf.

Kommunizieren Sie untereinander als Experten, pflegen Sie existierende Verbindungen und knüpfen Sie neue Kontakte zu den verschiedensten Unternehmen und Branchen aus Ihrer Region. 

Termin:
Donnerstag, 27. Februar 2020, 18:00h

Veranstaltungsort:
Brauhaus zum goldenen Handwerk
Marktstrasse 12-14
40213 Düsseldorf

Ablauf:
18:00 Uhr Come Together
18:30 Uhr Begrüßung durch die Veranstalter
18:45 Uhr Netzwerken und Fachgespräche
21:00 Uhr Gemütlicher Ausklang

Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 25. Februar 2020 an Frau Eileen Mally (emally[at]controll-it.de).

Wir freuen uns auf Sie!

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Mit ITSCM für den Notfall gewappnet https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/mit-itscm-f-ur-den-notfall-gewappnet https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/mit-itscm-f-ur-den-notfall-gewappnet info@controll-it.de (Controllit) Controllit Sich mittels IT Service Continuity Management (ITSCM) auf den kritischen IT-Vorfall vor­zu­be­reiten ist lediglich für Banken, Versicherungen und Betreiber kritischer Infrastrukturen Pflicht. Dabei sollte es in allen Branchen Standard sein, denn es stellt sicher, dass zeitkritische Geschäftsprozesse im IT-Notfall weiter funktionieren oder in einer akzeptablen Zeit wiederhergestellt werden können.

Lesen Sie hier weiter: Security Insider

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Security in Motion 2019 https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/security-in-motion-2019 https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/security-in-motion-2019 info@controll-it.de (Controllit) Controllit Security in Motion dabei zu sein.

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BCI WORLD 2019 https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bci-world-2019 https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bci-world-2019 info@controll-it.de (Controllit) Controllit Wir werden in diesem Jahr am 05.11 und 06.11 auf der BCI World in London als Sponsor und Aussteller dabei sein.


Besuchen Sie uns auf unserem Messestand - Standnummer 32

Wir freuen uns auf Sie!

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BCM-Stammtisch 2019 in Berlin https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2019-in-berlin https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2019-in-berlin info@controll-it.de (Controllit) Controllit Am 24. Oktober 2019 veranstalten die Controllit AG und die F24 AG den regionalen BCM-, ITSCM- und Krisenmanagement-Stammtisch.

Kommunizieren Sie untereinander als Experten, pflegen Sie existierende Verbindungen und knüpfen Sie neue Kontakte zu den verschiedensten Unternehmen und Branchen aus Ihrer Region.

Termin:
Donnerstag, 24. Oktober 2019, 18:00h

Veranstaltungsort:
SCHNITZELEI MITTE
Chausseestraße 8
10115 Berlin

Ablauf:
18:00 Uhr Come Together
18:30 Uhr Begrüßung durch die Veranstalter
18:45 Uhr Netzwerken und Fachgespräche
22:00 Uhr Gemütlicher Ausklang



Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 22. Oktober 2019 an Frau Eileen Mally (emally[at]controll-it.de).

Wir freuen uns auf Sie!

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Erfolgreich Führen im Chaos https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/erfolgreich-f-uhren-im-chaos https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/erfolgreich-f-uhren-im-chaos info@controll-it.de (Controllit) Controllit Wer sich auf Krisen vorbereitet, wird sich immer wieder die Frage stellen, wie Notfallteams in der sogenannten Chaos-Phase geführt werden sollten. Mit der Chaos-Phase ist bei jeder Krise zu rechnen. Ausnahmen könnte es für speziell trainierte Teams in sehr beschränkten Situationen wie z.B. Flugzeugbesatzungen oder Reaktoroperateure geben. 

Da eine Chaos-Phase nie auszuschließen ist, müssen sich Krisenmanager auf eine solche vorbereiten. Hilfreich hierbei ist das Cynfin-Framework von Snowden und Boone, das vier Situationen des Krisenmanagements unterscheidet:

  • Einfach

Die Ursache-Wirkung-Beziehung ist sofort für jeden einsichtig. Alle Strukturen und Beziehungen sind bekannt. Es existieren richtige Antworten, die unmittelbar einleuchten (Beispiel: Ausfall der Triebwerke eines Flugzeuges und Notwasserung auf dem Hudson-River).

  • Komplizierte Situationen

Die Ursache-Wirkung-Beziehung ist ermittelbar; allerdings sind dafür Experten notwendig. Das System ist vorhersehbar, wenn auch nicht für jeden sofort. Unter Umständen existieren mehrere richtige Antworten (Beispiel: Apollo 13).

  • Komplexe Situationen 

Die Ursache-Wirkung-Beziehung ist mit dem bekannten Wissen nicht ermittelbar. Viele Unbekannte sind vorhanden, allerdings sind Orientierungsmuster erkennbar. Die Situation ist oft hoch dynamisch und ihr Verlauf ist nicht vorhersagbar. Richtige Antworten sind nicht bekannt - viele Antworten konkurrieren miteinander. Analysen selbst von Experten führen nicht mehr zum Erfolg. Stattdessen sind kreative und innovative oder Trial-and-Error Methoden notwendig, um neue Erklärungen zu finden und Lösungsansätze zu entwickeln (Beispiel: Brexit).

  • Chaos

Chaotische Situationen zeichnen sich durch große Turbulenzen aus. Es bestehen keine Ursache-Wirkung-Beziehungen. Ansatzpunkte zum Finden der richtigen Antworten fehlen. Viele Entscheidungen sind unter Zeitnot und hohen Druck zu treffen. Es existiert keine Zeit für Trial-and-Error (Beispiel: globale Finanzkrise von 2007/08).


Das Krisenmanagement kann generell in zwei unterschiedlichen Phasen unterteilt werden: die Bekämpfung der unmittelbaren Folgen einer Krise. Hier gelingt es sehr häufig, aus der Chaos-Phase letztendlich in eine einfache Situation zu wechseln. Und wenn dieses gelingt, macht sich auch bei den strategisch verantwortlichen Krisenmanagern ein Durchatmen breit, welches dann zu Fehlern führt, die in der „nach-operativen Lage“ die Situation wieder eskalieren lässt und ins Chaos führt (vgl. das Agieren Richard Nixons infolge der Watergate-Ermittlungen).

Wie sollte eine Führungskraft nach Snowden and Boone nun in den unterschiedlichen Situationen agieren?

 
  • Führen in chaotischen Situationen (Agieren - Wahrnehmen - Reagieren)

Die Hauptaufgabe der verantwortlichen Führungskraft in der Chaosphase ist es, sichtbar zu sein. Sowohl die Betroffenen wie die operativen Kräfte, die Notfallteams, müssen erkennen, dass jemand die Führung übernommen hat, dem eine erfolgreiche Führung durch die Krise zugetraut wird. Gefragt ist der „Leuchtturm im Sturm“, der den Weg zeigt und dem man vertraut. Sollte es der Führungskraft gelingen, Vertrauen aufzubauen, wird sie Strukturen (z.B. Führungsstrukturen) aufbauen und die Situation aus der Chaosphase bringen können (vgl. Churchill am Beginn seiner Zeit als Premierminister im 2. Weltkrieg). Das eigene Agieren - d. h. Befehle auszusprechen - hat oberste Priorität. Dazu ist es notwendig, klar und direkt zu kommunizieren. Die Chaos-Phase ist nicht die Zeit, um Fragen zu stellen und nach Antworten zu suchen. Strukturen etablieren und mit deren Hilfe, die Chaosphase hinter sich lassen, hat oberste Priorität. Ziel ist es, ein strukturiertes Führen zu etablieren und zu behalten. Die Entscheidungen und Anordnungen der Führungskraft müssen schnell und häufig unreflektiert getroffen werden. Die Führungskraft muss aus dem Bauch entscheiden, wozu sie über ausreichend Erfahrungen verfügen muss. Im Idealfall verschlechtern diese unreflektierten Entscheidungen die Situation nicht. 

Eine Fehlerquelle auch bei sehr erfahrenden Krisenmagern ist, dass deren Erfahrungen u.U. überhaupt nicht zu dem aktuellen Problem passen. Die Gefahr von Fehlentscheidungen ist hoch. Eine weitere Fehlerquelle besteht darin, dass leicht vergessen wird, nach neuen innovativen und besseren Lösungen zu suchen. Eine weitere Gefahr bei - oft nur scheinbar - erfolgreichen Führungskräften in der Chaos-Phase ist, dass ein Personenkult um sie entsteht. Lässt sich die Führungskraft davon anstecken, versucht sie nicht die Chaosphase durch die Etablierung eines Führungssystem zu verlassen: „Es läuft ja gerade so gut.“ 

Diese Gefahren können minimiert werden, indem man die Voraussetzungen für eine chaotische Situation so verändert, dass sie komplex, kompliziert oder einfach wird. 

  • Wichtigste Maßnahme zur Verkürzung der Chaosphase ist, die Anzahl notwendiger Entscheidungen, die die Führungskraft selber treffen muss, durch delegieren der Entscheidungskompetenz auf die unterstellten Führungskräfte zu minimieren. In „uniformierten“ Organisationen wird dieses Prinzip „Führen mit Auftrag“ genannt; aktuell wird es in Diskussionen im Zusammenhang mit dem „Team of Teams“-Konzept wieder neu erörtert.

  • Eine klare Ursachen-Wirkungsbeziehung kann durch Komplexitätsreduzierung erreicht werden: „den Wald und nicht die Bäume sehen“. So können auch Ansatzpunkte zum Finden der richtigen Antworten gefunden werden. 

  • Zeit zum Denken kann dadurch „gekauft“ werden, dass Aufgaben angeordnet werden, die in einer Vielzahl von Krisensituationen zu erledigen sind. So können schon frühzeitig Ressourcen (menschliche wie sächliche) alarmiert werden. 

  • Und der psychische Druck kann reduziert werden, in dem man sich einredet, dass die derzeitige Krise ein Training ist, wie man es schon häufig erlebt hat.

Die Chaosphase bietet aber auch positive Möglichkeiten, Wege aus der Krise zu finden. So wird heute jede Krise in den Social Media umgehend und ausgiebig diskutiert. Neben Spekulationen über die Ursache, Vorverurteilungen und Beschuldigungen werden aber auch Lösungsmöglichkeiten diskutiert. Eine Auswertung der Social Media kann die Crowd Intelligence nutzen und vielleicht die „Eine-Millionen-Euro-Idee“ ausfindig machen. 

Sobald die Chaos-Phase überwunden wurde, müssen die getroffenen Entscheidungen von allen Entscheidungsträgerinnen und Experten sowie die eigenen Ansichten und Annahmen angezweifelt werden. Das improvisierte Situationsbewusstsein darf sich nicht in die anderen Situationen vererben. Sie könnte einer unerkannte Krebserkrankung nicht unähnlich zum Kollaps der Organisation führen.

 
  • Führen in komplexen Situationen (Untersuchen - Wahrnehmen - Reagieren)

Im Augenblick, in dem die Führungskraft es geschafft hat, eine chaotische Situation in eine weniger fordernde zu verändern, muss sie ihr Führungsstil verändern. Das Agieren hat nicht mehr oberste Priorität für sie, sondern das Untersuchen. Nun muss die Führungskraft ein Umfeld erzeugen, in dem Expertinnen bestimmte Teilfragestellungen intensiv diskutieren können, um neue Lösungen zu finden. Für diese Diskussionen werden neben den Experten auch Zeit und spezielle Strukturen benötigt. Stäbe sind zu installieren, die entsprechend den zu behandelnden Fragestellungen zu organisieren sind. Letztere richten sich allerdings nicht nach den Stabsmodellen der üblichen Lehrmeinungen aus. Die heutige Welt ist viel zu komplex und dynamisch, um mit den Modellen des 19. Jahrhunderts effektiv und effizient bearbeitet werden zu können. Allerdings gelten die grundlegenden Prinzipien erfolgreicher „Entscheidungsfindung in Gruppen“ weiterhin fort. 

Jetzt ist auch der Zeitpunkt gekommen, die Kommunikation zwischen Führungskraft und ihrem Umfeld zu erhöhen. Kreativ-Techniken (z. B. Brainstorming oder Mindmapping) sollten angewendet werden, um möglichst viele neue und evtl. sich widersprechende Antworten zu finden. 

Da die Diskussionen einige Zeit beanspruchen und manche Führungskraft ungeduldig ist, besteht jetzt die Gefahr, dass letztere in den Führungsstil der Chaos-Phase zurückfällt. Dies ist unbedingt zu verhindern, auch wenn in der Chaosphase erfolgreich geführt wurde. Außerdem wird häufig von außen ein Druck erzeugt, schnell aktiv zu werden, dem die Führungskraft widerstehen muss.

  • In dieser Phase muss sich die Führungskraft mehr auf Strukturen als auf Fakten konzentrieren. Das Umfeld der Experten und der operativen Notfallteams ist so zu kultivieren, dass diese ihre Arbeit wirksam leisten können. Die Führungskraft muss diesen Wechsel im Führungsstil unbedingt durchführen und sich hat an den eigenen Haaren aus dem Sumpf des Mikromanagements herausziehen. Geduld, Zeit zur Reflexion und das Führen mit Auftrag sind die Schlüssel zum Erfolg. Mittels Interaktionen mit allen Stakeholdern ist die Krisenbewältigung zu organisieren: es sind Schwerpunkte zu bilden sowie der Raum, die Zeit, die Kräfte und die Information zu ordnen.

    In komplexen Situationen hat die Führungskraft der Gärtner zu sein, der aus der „Wildnis des Chaos“ einen Park mit unterschiedlichen Bereichen kultiviert, in dem die unterschiedlichen Experten ideale Bedingungen finden, neue Lösungen zu kreieren.

  • Führen in komplizierten Situationen (Wahrnehmen - Analysieren - Reagieren)

Stehen einer Führungskraft in komplizierten Situationen, Expertinnen mit der notwendigen Expertise zur Verfügung, ist es grundsätzlich einfach, die Krisensituation zu beherrschen. Als erstes ist deshalb darauf zu achten, dass alle Experten „an Bord“ sind, wie es Gene Kranz, Flight Director bei Apollo 13 forderte.

Expertengruppen neigen häufig dazu, zu selbstsicher und zu selbstverliebt in die eigenen Lösungen bzw. in die Wirksamkeit ehemaliger Lösungen zu sein. Fällt die Führungskraft unter einer Analyse-Paralyse, so kann die Situation schnell eskalieren. Aufgabe der Führungskraft ist es, unterschiedliche Ratschläge - auch von Nichtexperten - zu beachten und zu bewerten. Setzt sie sich in die Situation der Betroffenen reicht der gesunde Menschenverstand zur Bewertung der unterschiedlichen Lösungsansätze in der Regel aus. 

Die Gefahr sich in die Expertengruppen hineinziehen zu lassen, kann durch Delegieren – Führen durch Auftrag – entgegnet werden. Die Führungskraft hat die externen und internen Akteure zu ermutigen, Expertenmeinungen anzuzweifeln, um das „mitgerissene Wissen” zu bekämpfen. Um das „Denken außerhalb der Box“ zu fördern und den „Blick über den Tellerrand“ zu fördern, sollte sie zu „Experimente und Spiele” animieren. Gruppenarbeiten, in denen Simulationen, Szenario-Denken und anderen Kreativ-Techniken genutzt wurden sind Erfolg versprechende Methoden in dieser Phase.

In komplizierten Situationen hat die Führungskraft Supervisor und Animateur sowie der Richter zu sein, der die unterschiedlichen Argumentationen bewertet und ein Urteil fällt.

  • Führen in einfachen Situationen (Wahrnehmen - Kategorisieren - Agieren)

In einfachen Situationen soll nach Snowden und Boone die Führungskraft Ziele vorgeben, überwachen, hinterfragen und steuern – nicht aktiv eingreifen, sondern delegieren. Sie hat darauf zu achten, dass die Standard Operation Procedures, die im besten Fall auf Best Practices beruhen, angewendet werden. Eine umfangreiche Kommunikation ist nun nicht mehr nötig. Die Führungskraft sollte ihre unterstellten Notfallteams Zeit zum Arbeiten lassen. Erkennt sie allerdings Fehler, die zu weitreichende Abweichungen von den Zielen führen, hat sie umgehend einzugreifen. 

In dieser Phase drohen Selbstgefälligkeit und „mitgerissenes Wissen”. Abweichungen von dem gewünschten Verlauf der Krisenbewältigung werden nicht erkannt und die gesamte vorherige Arbeit geht zugrunde. Besonders bei einem fehlerhaften Situationsbewusstsein, bei einer Abweichung des eigenen Situationsverständnis von der tatsächlichen Situation, können hier die „Krisenbewältigungsmaßnahmen“ die Krise noch verstärken. Deshalb sollte sich die Führungskraft immer wieder ins Bewusstsein rufen, dass Standard Operation Procedures Verfahrensanweisungen sind, die für eine Standardsituation gelten. Solche Standardsituationen treten allerdings in der Realität selten zu 100% auf. 

  • Eine Führungskraft sollte nie glauben, eine Situation wäre einfach und eindeutig. Sie hat Kommunikationskanäle zu etablieren, die Orthodoxien infrage stellen. Das Internet bietet hier auch eine wichtige Informations- und Kontrollquelle. Und der Kontakt zu den Notfallteams vor Ort hat stets bestehen zu bleiben, allerdings ohne dabei ins Mikromanagement zu verfallen.​

    In einfachen Situationen hat die Führungskraft Moderatorin zu sein, die die anderen Akteure möglichst unbemerkt in die richtige Richtung leitet, ohne in Erscheinung zu treten. Sie hat der „unsichtbare“ Schiedsrichter zu sein, der das Fußballspiel zur Freude der Zuschauer und Spieler steuert.


​Andreas Hermann Karsten
Senior Consultant

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Eisenhower-Prinzip während einer Krise ungeeignet https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/eisenhower-prinzip-w-ahrend-einer-krise-ungeeignet https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/eisenhower-prinzip-w-ahrend-einer-krise-ungeeignet info@controll-it.de (Controllit) Controllit Seit Jahren wird in der Management-Literatur und in Kursen zum Krisenmanagement das Eisenhower-Prinzip als eine Methode für die Arbeitsaufteilung zwischen strategischer und operativer Ebene angepriesen.

Danach soll eine Führungskraft all die Aufgaben sofort selber wahrnehmen, deren Wichtigkeit und Dringlichkeit hoch sind. Aufgaben, deren Wichtigkeit hoch aber die Dringlichkeit gering sind, sollen selber zu einem festgelegten Termin bearbeitet werden. Dringliche, weniger wichtige Aufgaben sind zu delegieren und unwichtige nicht dringende Aufgaben sollen gar nicht bearbeitet werden.



Umso höher Führungskräfte in einer Krisenmanagement-Hierarchie angesiedelt sind, desto eher führt die Anwendung des Eisenhower-Prinzips zu mangelhaften Ergebnissen, wenn nicht gar zur erheblichen Schäden für Menschen und die eigene Organisation. Der Grund hierfür ist die Dauer, die die Führungskraft benötigt, um Informationen vom Ereignisort zu erhalten und die Dauer, die benötigt wird, um eine Entscheidung umgekehrt an die ausführenden Personen zu übermitteln.

Zusammen mit der Zeit zum Entscheiden bilden sie die Reaktionszeit, die Zeit, die eine Organisation benötigt um auf ein Ereignis zu reagieren. Diese Zeit kann prinzipiell durch technische Hilfsmittel verkürzt werden. So ist die Reaktionszeit heute selbst bei Raumflügen deutlich kürzer als sie für die Marinen des 18. Jahrhunderts war. 

Die Seestreitkräfte hatten vor der Erfindung der Telegrafie Reaktionszeiten von Monaten. Deren Oberbefehlshaber, die Monarchen, bedienten sich einer einfachen Strategie: sie wählten Kapitäne aus, die fähig waren, alleine zu entscheiden, erläuterten ihnen ihre Absichten und vertrauten ihnen.

Das Prinzip wurde dann im 19. Jahrhundert in Preussen auch in die Heeresführung übernommen: Führen mit Auftrag. Trotz der heute zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten müssen oberste Entscheider immer wieder feststellen, dass ihre Reaktionszeiten für das zu behebende Problem einfach zu lang sind, wie U.S. General (ret.) Stanley McChrystal in seinem Buch Team of Teams beschreibt. Auch heute ist die Lösung das Delegieren der Entscheidungsfindung, das Führen mit Auftrag.

Wie muss das Eisenhower-Prinzip abgewandelt werden, um dem Entscheider in Krisensituation hilfreich zu sein? 





Aufgaben mit hohem Einfluss auf das Geschehen und hoher Eiligkeit sind an die operativen Führungskräfte zu delegieren. Die Krisenkommunikation muss mit ihren Mitteln das Umfeld für die operativen Einheiten so beeinflussen, dass letztere erfolgreich ihre Aufgaben wahrnehmen können.
Aufgaben mit hohem Einfluss auf das Geschehen aber geringer Eiligkeit können von der strategischen Ebene bearbeitet werden. Erstes Ziel dabei muss es sein, dass diese Aufgaben sich nicht zu „hoch-hoch-Aufgaben” entwickeln. Das Gleiche gilt für die Aufgaben mit geringem Einfluss auf das Geschehen.

Hauptakteur ist bei diesen die Krisenkommunikation. Bei den Aufgaben mit hoher Eiligkeit müssen zusätzlich die operativen Kräfte vor Ort ein Zeichen setzen, dass Hilfe gerade wirksam wird oder zumindest in absehbarer Zeit wirksam werden wird.

Im ersten Anschein sieht es so aus, dass die strategische Ebene eher eine untergeordnete Rolle während des reaktiven Krisenmanagement spielt und ihren wichtigeren Part während des präventiven Krisenmanagement (Personalauswahl, Ausbildung, Training, Einsatzbereitschaft herstellen und behalten) ausführt. Dies ist aber nicht der Fall. 

Die Aufgaben haben sich nur von "Command and Control" (Führen und Leiten) zu „Coordination and Cultivation“ (Koordinaten und Kultivieren) gewandelt. Die strategische Ebene hat das Umfeld für die operativen Teams frühzeitig und weit vorausschauend so zu gestalten, dass letztere ihre Aufgaben erfolgreich wahrnehmen können. Und obwohl Krisen in der Regel lokal behoben werden müssen, sind deren Folgen häufig global. Diese globalen Folgen fallen auch in die Zuständigkeit der strategischen Ebene.

Übrigens hat Eisenhower am D-Day als Alliierter Oberbefehlshaber nicht eine Entscheidung bezüglich dieser Operation getroffen. Die Aufgaben, die an den Stränden der Normandie zu treffen waren, waren von extremer Wichtigkeit für den Erfolg im Kampf gegen die Wehrmacht und extrem dringlich.

Deshalb wurden sie alle von Eisenhowers Feldoffizieren getroffen. Er folgte dem Prinzip „Führen mit Auftrag”. Grundlage dieser Führungsmethode sind gut ausgebildete unterstellte Führungskräfte und ein entsprechendes Vertrauen ihnen gegenüber.

Für beides ist die strategische Führungskraft selber verantwortlich und ist eine extrem wichtige und dringliche Aufgabe bei der Übernahme einer Führungsaufgabe - nicht erst zu Beginn einer Krise. Und in diesem letzten Fall gilt das Eisenhower-Prinzip wieder.

Andreas Hermann Karsten
Senior Consultant

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BCM Summit 2019 https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-summit-2019 https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-summit-2019 info@controll-it.de (Controllit) Controllit Wir freuen uns, auch in diesem Jahr mit einem Stand am BCM Summit teilzunehmen. Wir werden unsere Version 6.0 von [alive-IT] vorstellen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand.

Weitere Informationen zum BCM Summit finden Sie hier: BCM Summit 2019

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2. BCM-Stammtisch 2019 in Wien https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2019-2-in-wien https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2019-2-in-wien info@controll-it.de (Controllit) Controllit Am 19. September 2019 veranstalten die Controllit AG und die F24 AG den regionalen BCM-, ITSCM- und Krisenmanagement-Stammtisch.

Kommunizieren Sie untereinander als Experten, pflegen Sie existierende Verbindungen und knüpfen Sie neue Kontakte zu den verschiedensten Unternehmen und Branchen aus Ihrer Region. 

Termin:
Donnerstag, 19. September 2019, 18:00h

Veranstaltungsort:
WEIN & CO Wien Stephansplatz
Jasomirgottstraße 3-5
1010 Wien

Ablauf:
18:00 Uhr Come Together
18:30 Uhr Begrüßung durch die Veranstalter
18:45 Uhr Netzwerken und Fachgespräche
22:00 Uhr Gemütlicher Ausklang


Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 17. September 2019 an Frau Eileen Mally (emally[at]controll-it.de).

Wir freuen uns auf Sie!

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Keine Angst vor dem Worst Case https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/keine-angst-vor-dem-worst-case https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/keine-angst-vor-dem-worst-case info@controll-it.de (Controllit) Controllit Keine Angst vor dem Worst Case in der Zeitschift IT-Business veröffentlicht.
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[alive-IT] Version 6.0 https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/-alive-it--version-6-0 https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/-alive-it--version-6-0 info@controll-it.de (Controllit) Controllit Nach rund zwei Jahren Arbeit, in der wir den Umfang von alive-IT mit dem BIA-Modul um ca. 25% vergrößert haben präsentieren wir stolz die Version 6.0. 

Features
Mit [alive-IT] 6.0 steht ein neues Modul für die Business Impact Analyse zur Verfügung. Dazu kommt die Unterstützung von PDF-Dokumenten als verarbeitbarem Dokumentenformat zur Einbindung in Handbücher. Außerdem wurde die Oberfläche von [alive-IT] komplett überarbeitet und modernisiert.

BIA-Modul
Mit [alive-IT] 6.0 steht eine völlig neue Lösung für die Business Impact Analyse (BIA) zur Verfügung. Die BIA kann nun in Form einer Umfrage durchgeführt werden, die zentral verwaltet und jederzeit verfolgt werden kann und dabei die Teilnehmer automatisch, Workflow-gesteuert einbindet.

Ein leistungsfähiges und dabei parametrisierbares Verfahren berechnet die Werte für RTO (Recovery Time Objective) und MTPD (Maximum Tolerable Period of Disruption) zur Ermittlung der zeitkritischen Geschäftsprozesse.

Am Ende jedes BIA-Projektes kann das Ergebnis in einem umfassenden Abschlussbericht als Word- oder PDF-Dokument generiert werden.

Unterstützung von PDF-Dokumenten
PDF-Dokumente können nun in [alive-IT] hochgeladen werden. Sie werden analog zu Word-Dokumenten ausgewertet und können in Handbücher eingebunden werden.

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BCM-STAMMTISCH 2019 IN München https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2019-in-m-unchen https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2019-in-m-unchen info@controll-it.de (Controllit) Controllit Am 23. Mai 2019 veranstalten die Controllit AG und die F24 AG den regionalen BCM-, ITSCM- und Krisenmanagement-Stammtisch in München.

Kommunizieren Sie untereinander als Experten, pflegen Sie existierende Verbindungen und knüpfen Sie neue Kontakte zu den verschiedensten Unternehmen und Branchen aus Ihrer Region. 

Termin:
Donnerstag, 23. Mai 2019, 18:00h

Veranstaltungsort:
Altes Hackerhaus, Sendlinger Straße 14, 80331 München

Ablauf:
18:00 Uhr Come Together
18:30 Uhr Begrüßung durch die Veranstalter
18:45 Uhr Netzwerken und Fachgespräche
21:00 Uhr Gemütlicher Ausklang

Stammtisch München

Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 21. Mai 2019 an Frau Eileen Mally (emally[at]controll-it.de).

Wir freuen uns auf Sie!

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BCI European Awards 2019 https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/bci-european-awards-2019 https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/bci-european-awards-2019 info@controll-it.de (Controllit) Controllit Unser Vorstand, Matthias Rosenberg FBCI, wurde am 09.05.2019 bei den BCI European Awards zur "Continuity and Resilience Industry Personality 2019" gewählt.

Wir sind sehr glücklich und stolz.

Vielen Dank an alle, die für ihn gestimmt haben.

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BCM-STAMMTISCH 2019 IN Hamburg https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2019-in-hamburg https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2019-in-hamburg info@controll-it.de (Controllit) Controllit BCM-, ITSCM- und Krisenmanagement-Stammtisch in Hamburg.

Kommunizieren Sie untereinander als Experten, pflegen Sie existierende Verbindungen und knüpfen Sie neue Kontakte zu den verschiedensten Unternehmen und Branchen aus Ihrer Region. 

Termin:
Donnerstag, 11. April 2019, 18:00h

Veranstaltungsort:
Madrigal Altona (in den Zeise Kinos), Friedensallee 7, 22765 Hamburg

Ablauf:
18:00 Uhr Come Together
18:30 Uhr Begrüßung durch die Veranstalter
18:45 Uhr Netzwerken und Fachgespräche
21:00 Uhr Gemütlicher Ausklang



Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 09. April 2019 an Frau Eileen Mally (emally[at]controll-it.de).

Wir freuen uns auf Sie!]]>
[alive-IT] Kundentreffen 2019 https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/kundentreffen https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/kundentreffen info@controll-it.de (Controllit) Controllit Mit dieser Veranstaltung möchten wir unseren Kunden und Interessenten das neue [alive-IT] Release 6 inklusive dem neuen BIA-Modul sowie das Oberflächen-Facelift vorstellen. An beiden Veranstaltungstagen erwartet die Teilnehmer spannende Vorträge, Workshops und Erfahrungsberichte zu [alive-IT].

Das Team der Controllit AG freut sich auf einen regen Austausch und spannende Diskussionen.

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BCM-STAMMTISCH 2019 IN Frankfurt https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2019-in-frankfurt-a-m- https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2019-in-frankfurt-a-m- info@controll-it.de (Controllit) Controllit Am 14. März 2019 veranstalten die Controllit AG und die F24 AG den regionalen BCM-, ITSCM- und Krisenmanagement-Stammtisch in Frankfurt am Main.

Kommunizieren Sie untereinander als Experten, pflegen Sie existierende Verbindungen und knüpfen Sie neue Kontakte zu den verschiedensten Unternehmen und Branchen aus Ihrer Region.

Termin:
Donnerstag, 14. März 2019, 18:00h

Veranstaltungsort:
Café Hauptwache, An der Hauptwache 15, 60313 Frankfurt am Main

Ablauf:
18:00 Uhr Come Together
18:30 Uhr Begrüßung durch die Veranstalter
18:45 Uhr Netzwerken und Fachgespräche
21:00 Uhr Gemütlicher Ausklang

Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 12. März 2019 an Frau Eileen Mally (emally[at]controll-it.de).

Wir freuen uns auf Sie!

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BCM-Stammtisch 2019 in Düsseldorf https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2019-in-d-usseldorf https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2019-in-d-usseldorf info@controll-it.de (Controllit) Controllit Am 14. Februar 2019 veranstalten die Controllit AG und die F24 AG den regionalen BCM-, ITSCM- und Krisenmanagement-Stammtisch in Düsseldorf.

Kommunizieren Sie untereinander als Experten, pflegen Sie existierende Verbindungen und knüpfen Sie neue Kontakte zu den verschiedensten Unternehmen und Branchen aus Ihrer Region. 

Termin:
Donnerstag, 14. Februar 2019, 18:00h

Veranstaltungsort:
Brauhaus zum goldenen Handwerk, Marktstraße 12-14, 40213 Düsseldorf

Ablauf:
18:00 Uhr Come Together
18:30 Uhr Begrüßung durch die Veranstalter
18:45 Uhr Netzwerken und Fachgespräche
21:00 Uhr Gemütlicher Ausklang



Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 12. Februar 2019 an Frau Eileen Mally (emally[at]controll-it.de).

Wir freuen uns auf Sie!

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BCM-Stammtisch 2019 in Wien https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2019-in-wien https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2019-in-wien info@controll-it.de (Controllit) Controllit Am 23. Januar 2019 veranstalten die Controllit AG und die F24 AG den regionalen BCM-, ITSCM- und Krisenmanagement-Stammtisch in Wien.

Kommunizieren Sie untereinander als Experten, pflegen Sie existierende Verbindungen und knüpfen Sie neue Kontakte zu den verschiedensten Unternehmen und Branchen aus Ihrer Region.

Termin:
Mittwoch, 23. Januar 2019, 18:00h

Veranstaltungsort:
Labstelle, Lugeck 6, 1010 Wien

Ablauf:
18:00 Uhr Come Together
18:30 Uhr Begrüßung durch die Veranstalter
18:45 Uhr Netzwerken und Fachgespräche
21:00 Uhr Gemütlicher Ausklang



Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 22. Januar 2019 an Frau Eileen Mally (emally[at]controll-it.de).

Wir freuen uns auf Sie!

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BCM-Summit 2018 https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-summit-2018 https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-summit-2018 info@controll-it.de (Controllit) Controllit
Dieses Konzept wurde auch für den BCM Summit übernommen - am 18. und 19. Oktober 2018 erwarten Sie wieder Workshops, Acts, fachliche Diskussionen, Vorträge, Fallbeispiele, Netzwerken und eine angeschlossene Fachmesse - rund um alle Themen der Notfallplanung.

NEU in diesem Jahr: Sogenannte Lern-Slots, in denen Sie ein Power-Training zu unseren Fachthemen der Notfallplanung absolvieren. Durchgeführt vom etablierten Academy-Trainer-Team!

Das Programm 2018 finden Sie auf der Seite der BCM Academy.]]>
BCM-Stammtisch 2018 in Berlin https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2018-in-berlin https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2018-in-berlin info@controll-it.de (Controllit) Controllit
Im Vordergrund stehen lockeres Netzwerken und fachlicher Austausch in gemütlicher Runde. Kommunizieren Sie untereinander als Experten, pflegen Sie existierende Verbindungen und knüpfen Sie neue Kontakte zu den verschiedensten Unternehmen und Branchen aus Ihrer Region.

Wir treffen uns am 11. Oktober 2018 um 18:00 Uhr in der "SCHNITZELEI MITTE", Chausseestraße 8, 10115 Berlin.



Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 10. Oktober 2018 an Frau Eileen Mally (emally[at]controll-it.de).

Wir freuen uns auf Sie!]]>
BCM-Stammtisch 2018 in Wien https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2018-in-wien https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2018-in-wien info@controll-it.de (Controllit) Controllit Im Vordergrund stehen lockeres Netzwerken und fachlicher Austausch in gemütlicher Runde. Kommunizieren Sie untereinander als Experten, pflegen Sie existierende Verbindungen und knüpfen Sie neue Kontakte zu den verschiedensten Unternehmen und Branchen aus Ihrer Region. 

Wir treffen uns am 17. Mai 2018 um 18:00 Uhr im "Labstelle Wien", Lugeck 6, 1010 Wien.



Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 15. Mai 2018 an Frau Eileen Mally (emally[at]controll-it.de).

Wir freuen uns auf Sie!

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[alive-IT] Version 5.9.1.1 https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/alive-it-5-9-1 https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/alive-it-5-9-1 info@controll-it.de (Controllit) Controllit [alive-IT] Version 5.9.1.1 verfügt über zwei neue Funktionen:

  • Datensynchronisation mit FACT24 (Alarmierungs- und Krisenkommunikationslösung von F24 AG)

  • Benutzer-individuelle und allgemeingültige Speicherung von Einstellungen der tabellarischen Darstellungen von Stammdaten. Ergänzung der Tabellen-Funktionen um berechnete Felder und Zusammenfassungsfelder.

Datenaustausch mit FACT24
Kunden, die sowohl [alive-IT] als auch FACT24 einsetzen, können nun Stammdaten aus [alive-IT] mit FACT24 synchronisieren. Die Daten für Teams, Personen und deren E-Mails und Telefonnummern können nach FACT24 übertragen werden. Über IDs werden dort vorhandenen Datensätze erkannt und aktualisiert.
Außerdem können Alarme, die in FACT24 bereits definiert sind, aus [alive-IT] heraus aktiviert werden.

Speicherung von Tabelleneinstellungen
Die Stammdaten-Tabellen in [alive-IT] bieten viele hilfreiche Funktionen. Bislang konnten Hervorhebungen von Daten bereits gespeichert werden. In Version 5.9.1.1 wird nun auch die Speicherung der Tabelleneinstellungen für 

  • Spaltenauswahl, -Breiten und -Positionen

  • Filterung

  • Sortierung

  • Gruppierung

unterstützt.

Außerdem können nun berechnete Felder (zahlreiche statistische und mathematische Formeln sind integriert) und Zusammenfassungsfelder (für die Kombination von textuellen Inhalten aus anderen Feldern) als zusätzliche Spalten in Tabellen-Ansichten definiert werden. Die Konstruktion dieser neuen Spalten-Typen wird durch Assistenten unterstützt.

Die Einstellungen können für alle Benutzer als Vorgabe oder als individuelle Formatierung für jede Tabelle gespeichert werden, die als Menü-Eintrag in der Navigation oder über das Dashboard verfügbar ist.

Zuvor gespeicherte Hervorhebungen werden in die neuen Einstellungen konvertiert und gehen daher nicht verloren.

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BCM-Stammtisch 2018 in München https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2018-in-m--nchen https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2018-in-m--nchen info@controll-it.de (Controllit) Controllit Auch in 2018 organisieren wir, die Controllit AG und die F24 AG, den regionalen BCM-, ITSCM-, und Krisenmanagement-Stammtisch in München.

Im Vordergrund stehen lockeres Netzwerken und fachlicher Austausch in gemütlicher Runde. Kommunizieren Sie untereinander als Experten, pflegen Sie existierende Verbindungen und knüpfen Sie neue Kontakte zu den verschiedensten Unternehmen und Branchen aus Ihrer Region.

Wir treffen uns am 22. März 2018 um 18:00 Uhr im "Altes Hackerhaus", Sendlinger Straße 14, 80331 München.



Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 21. März 2018 an Frau Eileen Mally (emally[at]controll-it.de).

Wir freuen uns auf Sie!

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[alive-IT] Version 5.9 https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/-alive-it--version-5-9 https://www.controll-it.de/de/blog/category/news/-alive-it--version-5-9 info@controll-it.de (Controllit) Controllit
Dashboard
Das Dashboard ist die neue Startseite von [alive-IT] und begrüßt die
Anwender mit den wichtigsten Inhalten - und das Benutzer-individuell.
Es können Berichte, Aufgaben, Nachrichten, Stammdaten und externe Inhalte angezeigt werden.
Position und Größe der Inhalte können ebenfalls konfiguriert werden. Wenn benötigt erscheinen die Inhalte abhängig von Benutzer-ID, Organisationseinheiten oder Rollen.

Einige Inhalte lassen sich kontextabhängig durch Variablen steuern, die z.B. in Filterausdrücken das aktuelle Datum oder die ID des zugreifenden Benutzers verwenden lassen.

Neues Benutzermanagement
Das neue Benutzermanagement ist vollstängig in alive-IT integriert und ersetzt das vorherige User- und Content-Management.

Es lässt sich sehr einfach in existierende Lösungen zur Authentifizierung im Rahmen eines Single Sign On integrieren. Dabei kann eine lokale Anmeldung als automatische Fail-Over vorbereitet werden, die unmittelbar bei einem Ausfall eines zentralen Single Sign On aktiv werden würde. Außerdem kann für Passwörter die Einhaltung von Komplexitätsregeln und ihre Änderung nach frei bestimmbaren Fristen verlangt werden.]]>
BCM-Stammtisch 2018 in Frankfurt a.M. https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2018-in-frankfurt-a-m- https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2018-in-frankfurt-a-m- info@controll-it.de (Controllit) Controllit
Im Vordergrund stehen lockeres Netzwerken und fachlicher Austausch in gemütlicher Runde. Kommunizieren Sie untereinander als Experten, pflegen Sie existierende Verbindungen und knüpfen Sie neue Kontakte zu den verschiedensten Unternehmen und Branchen aus Ihrer Region.

Wir treffen uns am 22. Februar 2018 um 18:00 Uhr im "Henninger am Turm - Das Frankfurter Brauhaus", Hainer Weg 58, 60599 Frankfurt am Main.



Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 21. Februar 2018 an Frau Eileen Mally (emally[at]controll-it.de).

Wir freuen uns auf Sie!]]>
BCM-Stammtisch 2018 in Hamburg https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2018-in-hamburg https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2018-in-hamburg info@controll-it.de (Controllit) Controllit
Wir treffen uns am 18. Januar 2018 um 18:00 Uhr im "Restaurant Schifferbörse", Kirchenallee 46, 20099 Hamburg.

Bildergebnis für Restaurant Schifferbörse, Hamburg

Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 17. Januar 2018 an Frau Eileen Mally (emally[at]controll-it.de).

Wir freuen uns auf Sie!]]>
BCM-Stammtisch 2017 in Berlin https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2017-in-berlin https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2017-in-berlin info@controll-it.de (Controllit) Controllit
Wir treffen uns am 12. Oktober 2017 um 18:00 Uhr im "Brauhaus Georgbraeu", Spreeufer 4, 10178 Berlin.

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Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 11. Oktober 2017 an Frau Eileen Mally (emally[at]controll-it.de).

Wir freuen uns auf Sie!]]>
BCM-Stammtisch 2017 in Düsseldorf https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2017-in-d--sseldorf https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2017-in-d--sseldorf info@controll-it.de (Controllit) Controllit
Wir treffen uns am 07. September 2017 um 18:00 Uhr im  „UERIGE Obergärige Hausbrauerei", Berger Straße 1, 40213 Düsseldorf.

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Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 06. September 2017 an Frau Eileen Mally (emally[at]controll-it.de).

Wir freuen uns auf Sie!

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BCM-Stammtisch 2017 in München https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2017-in-m--nchen https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2017-in-m--nchen info@controll-it.de (Controllit) Controllit

Wir treffen uns am 22. Juni 2017 um 18:00 Uhr im "Augustiner Klosterwirt", Augustinerstraße 1, 80331 München. 

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Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 21. Juni 2017 an Frau Eileen Mally (emally[at]controll-it.de).

Wir freuen uns auf Sie!

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BCM-Stammtisch 2017 in Wien

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https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2017-in-wien https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2017-in-wien info@controll-it.de (Controllit) Controllit
Wir treffen uns am 18.05.2017 um 18:00 Uhr im "Bierhof", Naglergasse 13, 1010 Wien.

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Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 16. März 2017 an Frau Eileen Mally (emally[at]controll-it.de).

Wir freuen uns auf Sie!
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BCM-Stammtisch 2017 in Köln https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2017-in-k--ln https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2017-in-k--ln info@controll-it.de (Controllit) Controllit
Wir treffen uns am 06. April 2017 um 18:00 Uhr im "Gilden im Zims", Heumarkt 77, 50667 Köln.

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Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 05. April 2017 an Frau Eileen Mally (emally[at]controll-it.de).

Wir freuen uns auf Sie!]]>
BCM-Stammtisch 2017 in Leipzig https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2017-in-leipzig https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2017-in-leipzig info@controll-it.de (Controllit) Controllit
Wir treffen uns um 18:00 Uhr im Restaurant "Das Alte Rathaus", Markt 1, 04109 Leipzig.

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Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 06. März 2017 an Frau Eileen Mally (emally[at]controll-it.de).

Wir freuen uns auf Sie!]]>
BCM-Stammtisch 2017 in Frankfurt am Main

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https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2017-in-frankfurt-am-main https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2017-in-frankfurt-am-main info@controll-it.de (Controllit) Controllit

Wir treffen uns um 18:00 Uhr im „Café Hauptwache" An der Hauptwache 15, 60313 Frankfurt am Main.

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Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 14. Februar 2017 an Frau Eileen Mally.

Wir freuen uns auf Sie!

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BCM-Stammtisch 2017 in Hamburg https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2017-in-hamburg https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-2017-in-hamburg info@controll-it.de (Controllit) Controllit
Wir treffen uns um 18:00 Uhr im „Gröninger Braukeller" Willy-Brandt-Straße 47, 20457 Hamburg.

Telefon am Veranstaltungstag: 0151-62 80 06 66

Ablauf
18.00 Uhr Come Together
18:30 Uhr Begrüßung durch die Veranstalter
18:45 Uhr Netzwerken und Fachgespräche
21:00 Uhr Gemütlicher Ausklang

Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 24. Januar 2017 an Frau Eileen Mally ]]>
BCM-Stammtisch in Düsseldorf https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-in-d--sseldorf https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-in-d--sseldorf info@controll-it.de (Controllit) Controllit
Termin: 03. November 2016
Uhrrzeit: 18 Uhr

Ort: "Im Goldenen Kessel", Bolkerstraße 44, 40213 Düsseldorf
Telefon am Veranstaltungstag: 0151-62800666

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Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 02. November 2016 an emally@controll-it.de

Wir freuen uns auf Sie!]]>
itsa 2016 BCM Academy GmbH und der F24 AG.

Halle 12, Stand 12.0-657

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


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https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/itsa-2016 https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/itsa-2016 info@controll-it.de (Controllit) Controllit
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BCM-Stammtisch in Nürnberg https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-in-n--rnberg https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-in-n--rnberg info@controll-it.de (Controllit) Controllit
Termin: 06. Oktober 2016
Uhrrzeit: 18 Uhr

Ort: „Pillhofer“, Königstraße 78, 90402 Nürnberg
Telefon am Veranstaltungstag: 0151-62800666

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Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 05. Oktober 2016 an emally@controll-it.de

Wir freuen uns auf Sie!]]>
BCM-Stammtisch in Hannover https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-in-hannover https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-in-hannover info@controll-it.de (Controllit) Controllit
Termin: 15. September 2016
Uhrrzeit: 18 Uhr

Ort: "Paulaner am Thielenplatz", Prinzenstraße 1, 30159 Hannover

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Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 13. September 2016 an emally@controll-it.de

Wir freuen uns auf Sie!]]>
BCM-Stammtisch in Berlin https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-in-berlin https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-in-berlin info@controll-it.de (Controllit) Controllit
Termin: 09. Juni 2016
Uhrzeit: 18 Uhr

Ort: "das Meisterstück", Hausvogteiplatz 3-4, 10117 Berlin

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Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 07. Juni 2016 an emally@controll-it.de

Wir freuen uns auf Sie!]]>
BCM-Stammtisch in Leipzig https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-in-leipzig https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bcm-stammtisch-in-leipzig info@controll-it.de (Controllit) Controllit
Kommunizieren Sie untereinander als Experten, pflegen Sie existierende Verbindungen und knüpfen Sie neue Kontakte zu den verschiedensten Unternehmen und Branchen aus Ihrer Region.

Termin: 02. Juni 2016
Uhrzeit: 18 Uhr

Ort: Restaurant "Das alte Rathaus", Markt 1, 04109 Leipzig

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Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 31. Mai 2016 an emally@controll-it.de

Wir freuen uns auf Sie!]]>
BCM-Stammtisch in Frankfurt


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Wir freuen uns auf Sie!

Termin: 14. April 2016
Ort: Sachsenhäuser Warte, Darmstädter Landstr. 279, 60598 Frankfurt am Main

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hre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 13. April 2016 an
sponeleit@controll-it.de.

Wie immer ist die Veranstaltung für Sie kostenfrei.

Wir freuen uns auf Sie!
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BLACKOUT - Das Event, 26. November in München
Ein einmaliges IT-Security Event von SECUMEDIA mit dem Bestseller Autor Marc Elsberg.

Es muss nicht gleich ganz Europa im Dunkeln liegen: Ein Angriff auf die IT und eine unzureichende Risikoabwehr - ob im Office oder im Produktionsbereich - kann Ausfälle und Datenverluste auslösen, die kaum absehbar sind.]]>
https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/blackout https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/blackout info@controll-it.de (Controllit) Controllit
Auf dieser Veranstaltung zeigen die besten Hacker und die fähigsten Abwehr- Spezialisten was wirklich machbar ist. Sind die Motive der Hacker und die Angriffsmethoden, die im Buch beschrieben werden, realistisch? Sind nicht nur Unternehmen, sondern auch Behörden betroffen? Könnten in der Folge von Hackingangriffen oder dem Auftreten von Sicherheitslücken, tatsächlich für Tage das Strom-, Kommunikationsnetz und sonstige Versorgungsleitungen zusammenbrechen?

Weitere Informationen zu dieser spannenden Veranstaltung finden Sie hier: http://www.secumedia.com/veranstaltungen/blackout]]>
BCI WORLD CONFERENCE AND EXHIBITION 2014
Ort:           London

Weitere Details folgen...
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https://www.controll-it.de/de/blog/category/event-archive/bci-world-conference-and-exhibition-2014 https://www.controll-it.de/de/blog/category/event-archive/bci-world-conference-and-exhibition-2014 info@controll-it.de (Controllit) Controllit
itSMF Deutschland e.V.
Ort:           Münster
Anfahrt:   Agora Hotel Münster, Bismarckallee 11b 48151 Münster

Anmeldung: www.itsmf.de/arbeitskreise-projekte/regionale-foren/rf-nordwest.html
                      oder per Email an anmeldung-rf@itsmf.de]]>
https://www.controll-it.de/de/blog/category/event-archive/itsmf https://www.controll-it.de/de/blog/category/event-archive/itsmf info@controll-it.de (Controllit) Controllit
9. Deutschsprachiger BCI Kongress 2014
Die Controllit AG ist als Aussteller auf der angeschlossenen kleinen Fachmesse vertreten. An unserem Messestand präsentieren wir Ihnen unter anderem unsere Software alive-IT.

Wir freuen uns schon jetzt auf interessante Vorträge, den fachlichen Austausch und darauf, Sie persönlich kennen zu lernen.

Das Programm kann unter diesem Link als pdf abgerufen werden kann: 
http://www.bciforum.org/images/BCI2014/Programm.pdf 

Weitere Informationen - auch zur Anmeldung - können hier abgerufen werden:
http://www.bciforum.org/index.php/kongress/kongress-2014
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https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bci-kongress-2014-2 https://www.controll-it.de/de/blog/category/event/bci-kongress-2014-2 info@controll-it.de (Controllit) Controllit ]]>