Vorgehensmodell IT Service Continuity Management (ITSCM)

Unser Vorgehensmodell für IT Service Continuity Management basiert auf unseren langjährigen Projekterfahrungen und den Best-Practice-Modellen der Branche. Auf den nächsten Seiten beschreiben wir die einzelnen Stufen des Modells, das ein etabliertes ITSCM in Ihrem Unternehmen zum Ziel hat.

Die Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK) ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Trotzdem kommt es immer wieder zu IT-Ausfällen, die zum Teil auch von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, wenn z. B. Bankautomaten streiken, Check-Ins sich am Flughafen verzögern, falsche Rentenbescheide verschickt werden oder Handy-Telefonate nicht möglich sind.

Das Ziel des ITSCM-Prozesses ist es, eine Organisation zu befähigen, nach einem Ausfall von IT-Services auf Basis eines IT-Notfalls einen vorher festgelegten und vereinbarten IT Service Level wieder zur Verfügung zu stellen und die minimalen geschäftlichen Erfordernisse zu unterstützen. Seit 2011 steht mit der ISO 27031 eine internationale Norm für die IT-Notfallplanung ITSCM) zur Verfügung. Schon der Titel „Information technology — Security techniques — Guidelines for information and communication technology readiness for business continuity“ verweist darauf, dass es von Anfang an eine enge Zusammenarbeit der Disziplinen BCM und ITSCM im Unternehmen geben muss.

Wir berücksichtigen diese Schnittstellenproblematik in unserem ITSCM-Vorgehensmodell. Dieses hat zum Ziel, in Form eines Projektes den ITSCM-Prozess im Unternehmen zu etablieren. Neben unseren praktischen Erfahrungen aus über 20 Jahren Beratungstätigkeit fließen stets Anforderungen aus den Prozessbeschreibungen nach ITIL „ITSCM“, aus der Informationssicherheit (vor allem nach ISO 27001) und aus Standards wie dem deutschen BSI Standard 100-4 „Notfallmanagement“ in unsere Konzepte mit ein.